Die Branchenplattform von x-technik
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Oxxid hat das Design für ein Gerät zur elektromagnetischen Therapie entwickelt und setzt dabei auch auf 3D-Druck. Der zwei Kilogramm schwere Applikator wird von einem Haltearm stabil positioniert. 1zu1scale fertigt für dessen Griffe und Gelenke 18 Serienbauteile aus Kunststoff im 3D-Druck. Das werkzeuglose Verfahren erlaubte mehrere Designverbesserungen für eine maximal ergonomische Bedienung. Nun steht die nächste Evolutionsstufe bevor: Künftig werden die Teile aus schwarzem Pulver hergestellt. Weil damit das Färben entfällt, sinkt der Stückpreis deutlich.
Patientenspezifische Orthesen, flexible Wearables oder individuelle Prothesenkomponenten – die Medizintechnik zählt zu den Bereichen, in denen die Additive Fertigung ihren praktischen Nutzen längst unter Beweis gestellt hat. Insbesondere TPU eröffnet neue Möglichkeiten für komfortable und funktionale Medizinprodukte. Wie sich industrielle Serienfähigkeit, hohe Oberflächenqualität und tiefes Prozessverständnis verbinden lassen, zeigt das Beispiel des sächsischen Additive-Manufacturing-Dienstleisters W-3D.
Sie greifen nahtlos ineinander und machen eine zuverlässige Kraftübertragung erst möglich: Zahnräder übernehmen eine wichtige Funktion in unzähligen Anwendungen. Herkömmliche Bauteile aus Metall müssen aber geschmiert werden. Ein Umstand, der vor allem in der Medizin für Probleme sorgen kann. Selbstschmierende Tribopolymere von igus sind hier die Lösung.
Serienreifer 3D-Druck: 1zu1scale führt neue Technologien und Materialien im DACH-Raum ein. Das High-Tech-Unternehmen investiert rund 2 Millionen Euro in zwei topmoderne Anlagen und Automatisierung. Damit erweitert 1zu1scale das Fertigungsangebot um direkt schwarz gedruckte Bauteile ohne Nachbearbeitungsschritte und steigert die Produktionskapazität im 3D-Druck um ein Viertel. Auch im Spritzguss ermöglicht der Spezialist für kleine und präzise Kunststoffbauteile mit der Fertigung von Stahlwerkzeugen durch eine moderne Senkerodiermaschine höhere Stückzahlen.
Das dänische Start-up Codrone will mit kompakten Drohnen die Echtzeit-Fernüberwachung aus der Luft vereinfachen. Mit nur rund vier Kilogramm Gesamtgewicht hebt die autonome Drohne Aluco leicht ab und bleibt auch bei Turbulenzen sicher in der Luft. Der gute Flug gelingt unter anderem dank des stabilen Gehäuses aus ultraleichten 3D-Druck-Bauteilen von Prototal. Europas führender Anbieter für den industriellen 3D-Druck startet 2026 im deutschsprachigen Raum durch.
interview
Wer die Vorzüge des 3D-Drucks einmal erkannt hat, hört nie wieder damit auf und will meistens noch mehr. 1zu1 ist genau darauf spezialisiert und liefert eine Serie nach der anderen. Was für marktreife Qualität und Skalierung entscheidend ist, erzählt CEO Thomas Kohler im Interview.
Vom MJF-Rohling zum farbintensiven Serienbauteil: W-3D zeigt gemeinsam mit Thies, dass industrielles Färben additiv gefertigter Teile nicht nur funktioniert, sondern wirtschaftlich, reproduzierbar und skalierbar ist. Als Entwicklungspartner hat W-3D die neuen Thies-Anlagen entscheidend mitgeprägt – getrieben von echten Anforderungen aus der Praxis.
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Qatna Medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hechingen, Baden-Württemberg. Qatna entwickelt, fertigt und vermarktet Medizinprodukte mit höchsten Qualitätsstandards – „Made in Germany“. Das Unternehmen investiert in neueste Technologien und hat sich auf minimal-invasive Anwendungen spezialisiert. Diese gelingen unter anderem dank additiv gefertigter Kunststoffbauteile von 1zu1 aus Dornbirn. Sie markieren einen echten Meilenstein für den 3D-Druck und die Medizintechnik: Jetzt sind sterilisierbare, serienreife und zulassungskonforme Komponenten machbar.
Seit etwas mehr als zwei Jahren konzentriert sich Bernd Weiskircher nun auf den industriellen 3D-Druck, mit dem er vor zehn Jahren parallel zu seinem Zerspanungsbetrieb begonnen hat. Durch den Umzug an den neuen Standort in Sohland an der Spree (D) vor gut zwei Jahren hatte er die Möglichkeit, den Betrieb genau nach seinen Vorstellungen auszurichten. Stetige Weiterentwicklung und Ausbau begleiten Weiskirchers Weg, der noch lange nicht zu Ende ist.
3D-Druck, CNC-Fertigung oder Spritzguss? Suchen Konstrukteure nach dem geeignetsten Herstellungsverfahren für ein individuelles Bauteil, verlieren sie häufig wertvolle Zeit und auch schnell mal den Überblick. igus ändert das mit dem Triboteile-Service: Ein kostenloses Online-Tool, das es Konstrukteuren ermöglicht, mit nur wenigen Klicks und auf nur einer Seite herauszufinden, welches Herstellungsverfahren – bezogen auf Kosten, Lieferzeit und Lebensdauer – für das benötigte Bauteil am effizientesten ist.
branchengeschehen
Lukas Badum von Eberlein vision beyond hat während seiner Promotion einen innovativen Sensor zur Messung des Augeninnendrucks entwickelt – ein bedeutender Schritt im Kampf gegen das Glaukom. Besonders in Ländern des globalen Südens fehlt geeignete Diagnosetechnik.
anwenderreportage
Die SSR-GmbH aus Leonding hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Reinigungsgeräten für Stromschienen in automatisierten Logistiksystemen spezialisiert. Dabei setzt das Unternehmen auf innovative Fertigungstechnologien, um seine Produkte effizient und wirtschaftlich zu produzieren. In Zusammenarbeit mit dem 3D-Druck-Dienstleister voxel4U GmbH aus Puch bei Salzburg werden hochkomplexe Saugkopf-Komponenten mittels der Multi-Jet-Fusion-Technologie von HP gefertigt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine erhebliche Verbesserung der Bauteilqualität und Produktionsflexibilität.
Als renommierter Dienstleister ist 1zu1 aus der AM-Welt nicht mehr wegzudenken. Als Technologieführer für modernste Fertigungsansätze beweisen die Dornbirner 3D-Druck-Spezialisten durch ihre Entwicklungspartnerschaft mit EOS einmal mehr, dass sie ihre Führungsposition zu Recht einnehmen. Mit der EOS P 500 hat 1zu1 nicht nur den Schritt in die Additive Serienfertigung geschafft, sondern diese in wichtigen Bereichen sogar aktiv mitgestaltet.
Die voxeljet AG erweitert ihr High Speed Sintering (HSS)-Netzwerk um einen Produktionspartner: die FKM Sintertechnik GmbH aus Biedenkopf, nördlich von Frankfurt. Im Rahmen des Beta-Programms arbeiten beide Unternehmen intensiv zusammen, um die Prozessparameter der VX1000 HSS, dem größten tintenbasierten Polymer-3D-Drucker am Markt, weiter zu optimieren und dadurch die Effizienz sowie die Qualität des Druckverfahrens zu steigern.
Neue Technologien und Materialien, höhere Kapazitäten und Stückzahlen: Das Dornbirner Hightech-Unternehmen 1zu1 treibt die Industrialisierung des 3D-Drucks voran. Der Spezialist für kleine, präzise Serienbauteile und High-End-Prototypen aus Kunststoff blickt nach einem branchenweit schwierigen Wirtschaftsjahr 2024 nach vorne. Mit Fokus auf schnell realisierte Serien, Reinraum-Fertigung und technologieunabhängige Beratung schafft 1zu1 die Basis für zukünftiges Wachstum.
Mit der 3D-Druck-Technologie Fine Detail Resolution (FDR) fertigt 1zu1 funktionstaugliche Kunststoffteile mit einer Detailauflösung von 0,05 Millimetern. Das Dornbirner Hightech-Unternehmen schöpft das volle Potenzial des innovativen Fertigungsverfahrens aus und schafft neben komplexen Miniaturteilen wie Stecker, Siebe oder Filter auch größere Komponenten. Bei der BionicBee des Automatisierungsspezialisten Festo realisierte 1zu1 einen 20 Zentimeter großen federleichten, flexiblen und stabilen Rahmen. Das Grundgerüst des autonomen Flugobjekts wiegt nur drei Gramm.
Z-Prototyping steht seit Jahrzehnten für High-End 3D-Druck, Vakuumabguss und Rapid Tooling. Mit modernsten additiven Fertigungstechnologien und langjähriger Erfahrung im Bereich Finish und Veredelung fertigt das Vorarlberger Unternehmen für seine Kunden hochwertige Kunststoffprototypen an.
Geht es um die Bewirtschaftung von Berg- und Grünlandschaften gehören die Lindner Traktorenwerke zu den führenden Technologieschmieden für hochperfomante Agrar- und Kommunalmaschinen in Europa. Das österreichische Familienunternehmen hat die Nische durch kontinuierliche Innovationen und Entwicklungen erfolgreich besetzt.
Als Vorreiter in der additiven Serienfertigung revolutioniert Trivion die Produktion von Titan- und Polymerbauteilen. Mit hochmodernen Technologien ermöglicht das Unternehmen, komplexe Geometrien und maßgeschneiderte Lösungen zu realisieren, die höchsten Kundenanforderungen entsprechen.
Durch verschiedenste Assessments und internationale Beratungen hat i3DS, ein österreichisches 3D-Druck-Kompetenzzentrum, Unternehmen erfolgreich in die 3D-Druck-Welt eingeführt und begleitet. Erstmals präsentiert sich die i3DS auf der Formnext, um ihr Leistungsspektrum einem breiten Fachpublikum vorzustellen.
Die voxeljet AG, die Dressler Group GmbH und das Fraunhofer IPA haben den erfolgreichen Abschluss einer Materialstudie für PA12-Abfallpulver aus laserbasierten 3D-Drucksystemen bekannt gegeben. In der Studie wurde Abfallpulver aus Selektiven Lasersinter-Anlagen von der Dressler Group erfolgreich recycelt und vom Fraunhofer IPA an der Universität Bayreuth auf einem VX200 HSS 3D-Drucker von voxeljet verdruckt.
Die W-3D GmbH aus Sohland an der Spree (D) hat sich binnen kürzester Zeit einen guten Namen im Bereich der Additiven Fertigung mit HP-Multijetfusion gemacht. Nach nur knapp zwei Jahren und dem Umzug an den neuen Standort wird die Produktion erneut massiv ausgebaut und die Serienfertigung von PA12-Teilen zusätzlich automatisiert. Additive Serienfertigung mit perfekten Oberflächen und in Wunschfarbe.
Replique, die End-to-End-Plattform für industrielle Beschaffung, ist zurück auf der Formnext 2024 in Halle 12.1, Stand B117, und präsentiert neue Plattform-Features sowie innovative Anwendungsfälle aus verschiedenen Branchen. Replique erweitert sein Portfolio neben 3D-Druck um weitere Fertigungstechnologien, wie z. B. Schmieden, Metallguss und Spritzguss. Kunden haben damit Zugang zu mehr als 250 Produktionspartnern weltweit, um ihre Bauteilbedarfe optimal zu decken. Darüber hinaus stellt Replique Neuerungen in seinem Material Hub vor, unter anderem die Integration von metallischen Werkstoffen und die Möglichkeit eines direkten Materialvergleichs.
Bei 1zu1 hat die duale Ausbildung Tradition. Das Dornbirner Hightech-Unternehmen setzt seit der Gründung 1996 auf die eigene Talenteschmiede. Mehr als 100 Jugendliche haben seither ihr Handwerk beim Spezialisten für 3D-Druck, Vakuum- und Spritzguss erlernt. Mit 1. September starten vier weitere Lehrlinge ihre Ausbildung in den beiden Berufen Kunststoffverfahrens- und Zerspanungstechnik. Derzeit bildet 1zu1 insgesamt 20 Lehrlinge aus.
Werkstoffklassenübergreifend maßgeschneiderte Lösungen für die Additive Fertigung – von der Prototypenentwicklung bis zur Kleinserienproduktion. Amarea Technology’s neuer 3D-Drucker eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Mit der Multi Material Jetting-Technologie können komplexe, funktionalisierte Bauteile mit Gradienten und maßgeschneiderten Eigenschaften gefertigt werden.