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Solukon baut die langjährige Zusammenarbeit mit dem schwedischen industriellen Additive- Manufacturing-Dienstleister Amexci weiter aus. Amexci integriert eine SFM-AT350 für mittelgroße Bauteile sowie eine SFM-AT1000-S für großformatige LPBF-Komponenten in seine Produktionsumgebung. Die neuen Anlagen ergänzen ein bestehendes Solukon-System, das seit 2018 zuverlässig im Einsatz ist.
Ende Februar hat die Nikon Corporation (kurz Nikon) das Forschungs-, Entwicklungs- und Servicecenter für höchste AM-Anforderungen in Gyoda, Präfektur Saitama eröffnet. Für das automatisierte Entpulvern setzt Nikon erneut auf die marktführende Technologie von Solukon und integriert eine SFM-AT1000-S in das Center.
Pünktlich zur Formnext 2025 geben AM Solutions – 3D post processing technology, Spezialist für die Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile, und LuxYours, Experte für die Glättung und Veredelung von 3D-Druckteilen aus Kunststoff, ihre strategische Partnerschaft bekannt. Im Zuge dessen beteiligt sich die Rösler Oberflächentechnik GmbH – Muttergesellschaft der Marke AM Solutions – an LuxYours. Dieses Engagement unterstreicht den klaren Anspruch auf eine langfristige, technologisch führende Zusammenarbeit.
Wenn Hightech auf Hochdruck trifft, wird es ernst – und nass. Bei Framework Robotics aus Rostock entstehen Unterwasserroboter, die in der Tiefsee nach Blindgängern suchen, Kabel verlegen oder Offshore-Anlagen inspizieren. Das Besondere: Die komplexen Systeme bestehen nahezu vollständig aus 3D-gedruckten Kunststoffteilen. Gefertigt wird mit der HP Multi Jet Fusion Technologie (MJF) – und für die entscheidende Oberflächenqualität sorgt das bayerische Unternehmen LuxYours mit seinem chemischen Glättungsverfahren.
anwenderreportage
Stratasys, einer der weltweit führenden Druckerhersteller im Bereich der Additiven Fertigung, setzt im Additive Manufacturing Center in Rheinmünster auf die S1 von AM Solutions – 3D post-processing technology, eine Marke der Rösler Gruppe. Mit der Anlage verbessert das Unternehmen die Oberflächengüte der im SAF-Verfahren gefertigten Bauteile deutlich und erzielt gleichmäßige, reproduzierbare Ergebnisse. Zudem ermöglicht die S1 erstmals einen kombinierten 2-in-1-Prozess: Reinigung und Oberflächenfinish erfolgen in einem Schritt, in nur einer Anlage, mit nur einem Medium. Dies erhöht die Effizienz, reduziert den Platzbedarf und senkt die Betriebskosten.
Vom MJF-Rohling zum farbintensiven Serienbauteil: W-3D zeigt gemeinsam mit Thies, dass industrielles Färben additiv gefertigter Teile nicht nur funktioniert, sondern wirtschaftlich, reproduzierbar und skalierbar ist. Als Entwicklungspartner hat W-3D die neuen Thies-Anlagen entscheidend mitgeprägt – getrieben von echten Anforderungen aus der Praxis.
Zum zehnjährigen Firmenjubiläum präsentiert Solukon auf der Formnext 2025 in Frankfurt innovative Lösungen für die automatisierte Entpulverung und Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile. Im Mittelpunkt stehen eine Sonderedition der SFM-AT800-S und die weiterentwickelte SFM-AT350-E mit Ultraschalltechnologie.
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Das 3D-Druck-Unternehmen Parts on Demand setzt bei der Serienproduktion von Endteilen auf automatisierte Nachbearbeitung. Mit zwei S1-Strahlanlagen von AM Solutions reduziert das Unternehmen Prozesszeiten, Energieaufwand und Abfall – und steigert gleichzeitig die Qualität.
Mit der neuen Solukon-Anlage erwirbt Nikon SLM Solutions das ideale Nachbearbeitungssystem für die NXG 600E. Nun hat das AM-Team die Anlage in den USA in Betrieb genommen.
Pulverbasierte additive Serienfertigung im Polymerbereich ist in der Serie angekommen. Ein wesentlicher Prozessschritt liegt in der Nachbearbeitung. Saubere Teile und schonende Bearbeitung sind die Grundlage für perfekte Bauteilergebnisse. W-3D nutzt S1-Strahlanlagen der zweiten Generation von AM Solutions – 3D post processing technology, der AM-Sparte von Rösler, für die Nachbearbeitung von MJF-Teilen aus PA12.
interview
Solukon zählt zu den Pionieren für das automatisierte Entpacken und Entpulvern von LPBF-Baujobs. Mit ausgeklügelter Maschinentechnologie und solidem Maschinenbau überzeugt das Unternehmen aus Augsburg jetzt schon seit zehn Jahren und ist aus der additiven Metallteilefertigung im Pulverbett nicht mehr wegzudenken.
Vor fast genau zehn Jahren gründeten Andreas Hartmann und Dominik Schmid die Solukon Maschinenbau GmbH. Mittlerweile ist das Augsburger Unternehmen aus dem Entpulvern von LPBF-Metallbauteilen nicht mehr wegzudenken. Mit bahnbrechenden Innovationen gelingt es den Entpulverungsspezialisten immer wieder, neue Maßstäbe für das Entpacken komplexer Geometrien zu setzen.
Auf der Formnext 2024 zeigte AM Solutions – 3D post processing technology erneut wegweisende Innovationen für die automatisierte Nachbearbeitung im 3D-Druck. Gleichzeitig standen auch die bewährten 2-in-1-Systeme wieder im Fokus des Interesses. Der Messeauftritt wurde durch spannende Einblicke in die erfolgreichen Partnerschaften mit Branchenführern wie EOS und Stratasys abgerundet, deren Ergebnisse entscheidende Impulse für die Zukunft der Additiven Fertigung setzen.
Nachbearbeitungsprozesse nehmen in der Additiven Fertigung einen hohen Stellenwert ein. Besonders beim LPBF für Metall ist das Thema Reinigung und Supportentfernung ein kritisches Thema. Als einer der führenden Dienstleister in dieser Technologie hat sich die toolcraft AG dieses Themas angenommen und eine Lösung für die Supportentfernung entwickelt, die diesen Nachbearbeitungsschritt revolutionieren kann.
Auf der Formnext 2024 hat Solukon die neue SFM-AT1500-S für außerordentlich große Metallteile bis 2.100 kg vorgestellt und freut sich, mit der AMCM GmbH jetzt einen der ersten Kunden vorstellen zu können. Die SFM-AT1500-S ist das bisher größte Metall-Entpulverungssystem von Solukon.
Die Oberflächenqualität von 3D-Druck-Bauteilen reicht für viele Prototypenanwendungen aus, jedoch nicht, um Bauteile dauerhaft als Endprodukte einzusetzen. Mechanische Verfahren zur Nachbearbeitung wie Gleitschleifen und verschiedene Strahlmethoden sind begrenzt, wenn es um die Glättung innenliegender Geometrien geht. LuxYours geht mit seinem MPS-Prozess neue Wege im chemischen Glätten.
Sauber Motorsport setzt seit Februar für die Nachbearbeitung von SLA-Druckerzeugnissen auf seinen 3D Systems ProX 800-Anlagen auf eine C1 Max von AM Solutions – 3D post processing technology, die auch mit der neueren SLA 750-Serie kompatibel ist. Die Anlage wurde im Rahmen der bestehenden Technologiepartnerschaft der beiden Unternehmen entwickelt und punktet in vielerlei Hinsicht, insbesondere bei den wichtigen Themen Effizienz, Oberflächenqualität, Bedienerfreundlichkeit sowie Umweltverträglichkeit und Gesundheitsschutz.
Die Additive Fertigung hat in den letzten Jahren die industrielle Produktion grundlegend verändert. Durch die Fähigkeit, komplexe Geometrien, ohne den Einsatz konventioneller Werkzeuge herzustellen, hat sie vor allem in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Medizintechnik neue Möglichkeiten eröffnet. Insbesondere die Additive Fertigung von Metallen hat sich in kritischen Anwendungen als unverzichtbar erwiesen. Trotz dieser Fortschritte stehen jedoch immer noch einige Prozessschritte, wie das Entfernen von Stützstrukturen, im Fokus der Weiterentwicklung. Hier setzt die toolcraft AG auf die innovative Technik des Trockeneisstrahlens.
Bei der Produktion von 3D-Druck-Erzeugnissen spielt die Reinheit der Rohmaterialien eine wichtige Rolle. Körperkontakt und andere Einflüsse werden konsequent vermieden. Weniger im Fokus stehen hingegen die bei der Nachbearbeitung anfallenden Pulverreste und Stäube. Ein Fehler, denn hier lauern ernsthafte Gesundheitsgefahren durch lungengängige Stäube oder sogar Staubexplosionen. joke Technology hat deshalb bereits seit 2019 die in dieser Form einzigartige Arbeitsstation EneskaPostprocess im Programm. Eine neue, grundlegend weiterentwickelte Version der Station wird im November erstmals auf der Formnext am Stand des Unternehmens in Halle 12, Stand D 121 zu sehen sein.
Weltweit sind über 30.000 lineare Teilchenbeschleuniger (Linacs) für diverse Aufgaben im Einsatz. Zu den bekanntesten Einsatzgebieten zählen unter anderem Strahlentherapie, die medizinische Diagnostik und Herstellung von Radioisotopen für Therapie, die Lebensmittelsterilisation, die Durchleuchtungsprüfung von Bauteilen, Bauwerken und Hochseecontainern, das Strahlungshärten und Dotieren von Mikrochips, die Materialanalyse, die Reduktion von Schadstoffen (NOx) in Abgasen sowie Forschung, wie sie am Cern betrieben wird.
Ende 2022 hat Renault Flins in eine neue S1-Anlage von AM Solutions – 3D post processing technology für die automatische Reinigung von pulverbasierten Polymerkomponenten investiert und diese in seinen Produktionsablauf integriert.
Im Werk in Teisnach, wo u. a. mechanische und elektronische Baugruppen im Werksverbund für den global agierenden Technologiekonzern Rohde & Schwarz entstehen, hat das Team Additive Fertigung kürzlich eine Solukon SFM-AT350 in Betrieb genommen.
DyeMansion, Anbieter von Postprocessing Lösungen für den industriellen Polymer-3D-Druck, gibt den Start seines Black Diamond Finishing Hub bekannt. Dabei handelt es sich um eine globale, einfach zu bedienende Online-Plattform für industrielles Postprocessing als Dienstleistung. Sie nutzt die Technologie von DyeMansion für chemisches Glätten, Strahlen und Färben in Schwarz.
Ab sofort kann die SFM-AT350/-E mit angepasster Armkonstruktion bis zu 100 kg schwere Bauteile sowie Platten der Flaggschiff-Drucker EOS M 400 und Nikon SLM® 500 aufnehmen. Auf der Rapid + TCT in Los Angeles ist die erweiterte Entpulverungsanlage erstmals live zu sehen.
Als einer der bekanntesten Dienstleister im Bereich der Additiven Metallteilefertigung in Österreich hat die M&H CNC Technik GmbH ihre Fertigungskapazitäten auf mittlerweile fünf LPBF-Anlagen erweitert. Um die entstehenden Teile prozesssicher und zuverlässig entpacken zu können, setzt man dort auf die Entpulverungslösung SFM-AT1000-S von Solukon und erzielt damit überragende Ergebnisse.