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Der Implantathersteller Peter Brehm setzt beim automatisierten Entpulvern komplexer Revisions-Hüftpfannen auf Solukon-Technologie. Hintergrund sind steigende Anforderungen an Prozesssicherheit, Dokumentation und den schonenden Umgang mit filigranen Titanstrukturen. Die SFM-AT350 liefert dabei perfekte, reproduzierbare Ergebnisse für den Serieneinsatz.
anwenderreportage
Ein medizinischer Helm erfüllt seinen Zweck nur dann, wenn er im Alltag auch getragen wird. Bei Epilepsiepatienten, Menschen in der neurologischen Rehabilitation oder Patienten nach einer Kraniektomie entscheidet deshalb nicht allein die Schutzwirkung über den Erfolg einer Versorgung. Gewicht, Passform, Hygiene, Belüftung und Anmutung sind ebenso kritisch wie die technische Funktion. Gemeinsam haben die neja GmbH & Co. KG, die cirp GmbH und die LuxYours GmbH eine Prozesskette entwickelt, die patientenindividuelles Design, reproduzierbare Additive Fertigung und eine hochwertige Oberflächenveredelung zu einem Medizinprodukt zusammenführt, das schützt und gleichzeitig Akzeptanz schafft.
Im Juni stellte AM Solutions – 3D post processing technology auf der 3D Print in Lyon erstmals die neue S1 Basic vor. Damit erweitert das Unternehmen sein Portfolio für die automatisierte Nachbearbeitung additiv gefertigter Polymerbauteile um eine kompakte Lösung und bedient die wachsende Nachfrage nach wirtschaftlichen und standardisierten Postprocessing-Lösungen im Einstiegsbereich der Additiven Fertigung. Das System ist ab sofort kommerziell verfügbar und richtet sich an industrielle Anwender für kleinere Einzelteile bis hin zu Kleinserien und somit auch an Entwicklungs-, Labor- und Pilotumgebungen.
AM Solutions – 3D post processing technology erweitert sein Portfolio um die S1 Basic, eine neue kompakte Lösung für das automatisierte Reinigen und die Oberflächenbearbeitung von 3D-gedruckten Polymerbauteilen im industriellen Einstiegssegment.
Eine neue, additiv hergestellte Spritzgussform erwies sich als schwer nachzubearbeiten. Das bisher vom Werkzeugbau der Erich Rothe GmbH & Co. KG bevorzugte Hartbearbeitungswerkzeug brach bereits nach fünf Minuten. Der Versuch mit einem neuen Werkzeug lohnte sich: Mit dem Fräswerkzug HC643FB von Hufschmied Zerspanungssysteme erwies sich das Schlichten des Spritzgusswerkzeugteils aus Uddeholm Tyrax ESR als prozesssichere Lösung.
Additive Fertigung ist ein zentrales Thema moderner industrieller Wertschöpfung und gewinnt insbesondere im sicherheits- und verteidigungsrelevanten Umfeld zunehmend an Bedeutung. Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz additiv gefertigter Komponenten ist dabei nicht allein der Druckprozess, sondern das Zusammenspiel aus Design, Fertigung und Postprocessing. Die vertiefte Kooperation zwischen LuxYours und dem australischen Additive-Manufacturing-Spezialisten Formero zeigt exemplarisch, wie sich diese Prozesskette gezielt für anspruchsvolle Defence-Anwendungen nutzen lässt.
Reproduzierbare Farbe ist in der Additiven Fertigung weit mehr als ein optisches Detail. Gerade in sicherheitskritischen Anwendungen entscheidet sie über Funktion, Tarnwirkung und Einsatzfähigkeit. Die W-3D GmbH & Co. KG hat das Thema Färbung deshalb industrialisiert – mit eigener Chemiekompetenz, leistungsfähigen Färbeanlagen und einer Infrastruktur, die auch höchsten Anforderungen aus Defence- und Behördenprojekten gerecht wird.
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Solukon baut die langjährige Zusammenarbeit mit dem schwedischen industriellen Additive-Manufacturing-Dienstleister Amexci weiter aus. Amexci integriert eine SFM-AT350 für mittelgroße Bauteile sowie eine SFM-AT1000-S für großformatige LPBF-Komponenten in seine Produktionsumgebung. Die neuen Anlagen ergänzen ein bestehendes Solukon-System, das seit 2018 zuverlässig im Einsatz ist.
Ende Februar hat die Nikon Corporation (kurz Nikon) das Forschungs-, Entwicklungs- und Servicecenter für höchste AM-Anforderungen in Gyoda, Präfektur Saitama eröffnet. Für das automatisierte Entpulvern setzt Nikon erneut auf die marktführende Technologie von Solukon und integriert eine SFM-AT1000-S in das Center.
Pünktlich zur Formnext 2025 geben AM Solutions – 3D post processing technology, Spezialist für die Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile, und LuxYours, Experte für die Glättung und Veredelung von 3D-Druckteilen aus Kunststoff, ihre strategische Partnerschaft bekannt. Im Zuge dessen beteiligt sich die Rösler Oberflächentechnik GmbH – Muttergesellschaft der Marke AM Solutions – an LuxYours. Dieses Engagement unterstreicht den klaren Anspruch auf eine langfristige, technologisch führende Zusammenarbeit.
Wenn Hightech auf Hochdruck trifft, wird es ernst – und nass. Bei Framework Robotics aus Rostock entstehen Unterwasserroboter, die in der Tiefsee nach Blindgängern suchen, Kabel verlegen oder Offshore-Anlagen inspizieren. Das Besondere: Die komplexen Systeme bestehen nahezu vollständig aus 3D-gedruckten Kunststoffteilen. Gefertigt wird mit der HP Multi Jet Fusion Technologie (MJF) – und für die entscheidende Oberflächenqualität sorgt das bayerische Unternehmen LuxYours mit seinem chemischen Glättungsverfahren.
Stratasys, einer der weltweit führenden Druckerhersteller im Bereich der Additiven Fertigung, setzt im Additive Manufacturing Center in Rheinmünster auf die S1 von AM Solutions – 3D post-processing technology, eine Marke der Rösler Gruppe. Mit der Anlage verbessert das Unternehmen die Oberflächengüte der im SAF-Verfahren gefertigten Bauteile deutlich und erzielt gleichmäßige, reproduzierbare Ergebnisse. Zudem ermöglicht die S1 erstmals einen kombinierten 2-in-1-Prozess: Reinigung und Oberflächenfinish erfolgen in einem Schritt, in nur einer Anlage, mit nur einem Medium. Dies erhöht die Effizienz, reduziert den Platzbedarf und senkt die Betriebskosten.
Vom MJF-Rohling zum farbintensiven Serienbauteil: W-3D zeigt gemeinsam mit Thies, dass industrielles Färben additiv gefertigter Teile nicht nur funktioniert, sondern wirtschaftlich, reproduzierbar und skalierbar ist. Als Entwicklungspartner hat W-3D die neuen Thies-Anlagen entscheidend mitgeprägt – getrieben von echten Anforderungen aus der Praxis.
Zum zehnjährigen Firmenjubiläum präsentiert Solukon auf der Formnext 2025 in Frankfurt innovative Lösungen für die automatisierte Entpulverung und Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile. Im Mittelpunkt stehen eine Sonderedition der SFM-AT800-S und die weiterentwickelte SFM-AT350-E mit Ultraschalltechnologie.
Das 3D-Druck-Unternehmen Parts on Demand setzt bei der Serienproduktion von Endteilen auf automatisierte Nachbearbeitung. Mit zwei S1-Strahlanlagen von AM Solutions reduziert das Unternehmen Prozesszeiten, Energieaufwand und Abfall – und steigert gleichzeitig die Qualität.
Mit der neuen Solukon-Anlage erwirbt Nikon SLM Solutions das ideale Nachbearbeitungssystem für die NXG 600E. Nun hat das AM-Team die Anlage in den USA in Betrieb genommen.
Pulverbasierte additive Serienfertigung im Polymerbereich ist in der Serie angekommen. Ein wesentlicher Prozessschritt liegt in der Nachbearbeitung. Saubere Teile und schonende Bearbeitung sind die Grundlage für perfekte Bauteilergebnisse. W-3D nutzt S1-Strahlanlagen der zweiten Generation von AM Solutions – 3D post processing technology, der AM-Sparte von Rösler, für die Nachbearbeitung von MJF-Teilen aus PA12.
interview
Solukon zählt zu den Pionieren für das automatisierte Entpacken und Entpulvern von LPBF-Baujobs. Mit ausgeklügelter Maschinentechnologie und solidem Maschinenbau überzeugt das Unternehmen aus Augsburg jetzt schon seit zehn Jahren und ist aus der additiven Metallteilefertigung im Pulverbett nicht mehr wegzudenken.
Vor fast genau zehn Jahren gründeten Andreas Hartmann und Dominik Schmid die Solukon Maschinenbau GmbH. Mittlerweile ist das Augsburger Unternehmen aus dem Entpulvern von LPBF-Metallbauteilen nicht mehr wegzudenken. Mit bahnbrechenden Innovationen gelingt es den Entpulverungsspezialisten immer wieder, neue Maßstäbe für das Entpacken komplexer Geometrien zu setzen.
Auf der Formnext 2024 zeigte AM Solutions – 3D post processing technology erneut wegweisende Innovationen für die automatisierte Nachbearbeitung im 3D-Druck. Gleichzeitig standen auch die bewährten 2-in-1-Systeme wieder im Fokus des Interesses. Der Messeauftritt wurde durch spannende Einblicke in die erfolgreichen Partnerschaften mit Branchenführern wie EOS und Stratasys abgerundet, deren Ergebnisse entscheidende Impulse für die Zukunft der Additiven Fertigung setzen.
Nachbearbeitungsprozesse nehmen in der Additiven Fertigung einen hohen Stellenwert ein. Besonders beim LPBF für Metall ist das Thema Reinigung und Supportentfernung ein kritisches Thema. Als einer der führenden Dienstleister in dieser Technologie hat sich die toolcraft AG dieses Themas angenommen und eine Lösung für die Supportentfernung entwickelt, die diesen Nachbearbeitungsschritt revolutionieren kann.
Auf der Formnext 2024 hat Solukon die neue SFM-AT1500-S für außerordentlich große Metallteile bis 2.100 kg vorgestellt und freut sich, mit der AMCM GmbH jetzt einen der ersten Kunden vorstellen zu können. Die SFM-AT1500-S ist das bisher größte Metall-Entpulverungssystem von Solukon.
Die Oberflächenqualität von 3D-Druck-Bauteilen reicht für viele Prototypenanwendungen aus, jedoch nicht, um Bauteile dauerhaft als Endprodukte einzusetzen. Mechanische Verfahren zur Nachbearbeitung wie Gleitschleifen und verschiedene Strahlmethoden sind begrenzt, wenn es um die Glättung innenliegender Geometrien geht. LuxYours geht mit seinem MPS-Prozess neue Wege im chemischen Glätten.
Sauber Motorsport setzt seit Februar für die Nachbearbeitung von SLA-Druckerzeugnissen auf seinen 3D Systems ProX 800-Anlagen auf eine C1 Max von AM Solutions – 3D post processing technology, die auch mit der neueren SLA 750-Serie kompatibel ist. Die Anlage wurde im Rahmen der bestehenden Technologiepartnerschaft der beiden Unternehmen entwickelt und punktet in vielerlei Hinsicht, insbesondere bei den wichtigen Themen Effizienz, Oberflächenqualität, Bedienerfreundlichkeit sowie Umweltverträglichkeit und Gesundheitsschutz.
Die Additive Fertigung hat in den letzten Jahren die industrielle Produktion grundlegend verändert. Durch die Fähigkeit, komplexe Geometrien, ohne den Einsatz konventioneller Werkzeuge herzustellen, hat sie vor allem in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Medizintechnik neue Möglichkeiten eröffnet. Insbesondere die Additive Fertigung von Metallen hat sich in kritischen Anwendungen als unverzichtbar erwiesen. Trotz dieser Fortschritte stehen jedoch immer noch einige Prozessschritte, wie das Entfernen von Stützstrukturen, im Fokus der Weiterentwicklung. Hier setzt die toolcraft AG auf die innovative Technik des Trockeneisstrahlens.