Die Branchenplattform von x-technik
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interview
Zum zehnjährigen Bestehen von m4p metals for printing spricht Gründer und Geschäftsführer Dr.-Ing. Andreas Pelz über Ursprungsidee, frühe Hürden, Qualität als Leitmotiv, das wachsende Werkstoffportfolio sowie die Zukunft der Additiven Fertigung.
Sie greifen nahtlos ineinander und machen eine zuverlässige Kraftübertragung erst möglich: Zahnräder übernehmen eine wichtige Funktion in unzähligen Anwendungen. Herkömmliche Bauteile aus Metall müssen aber geschmiert werden. Ein Umstand, der vor allem in der Medizin für Probleme sorgen kann. Selbstschmierende Tribopolymere von igus sind hier die Lösung.
Die Neuenhauser Maschinenfabrik erweitert ihre Aktivitäten im Bereich der Additiven Fertigung und ist ab sofort offizieller Verarbeiter der Luvocom 3F-Fokusmaterialien der Lehvoss Group. Damit vertieft das Unternehmen seine Kompetenz im industriellen 3D-Druck und bietet sowohl interne Anwendungen als auch Dienstleistungen für externe Auftraggeber auf Basis qualifizierter Hochleistungsfilamente an.
Mit einer hochkarätigen Ausstellerriege wurde die diesjährige ceramitec – die internationale Leitmesse für Keramik – zum globalen Hotspot für Additive Fertigung technischer Keramik. Lithoz nutzte diese wichtige Plattform, um gleich drei brandneue Varianten einiger der beliebtesten Keramikwerkstoffe vorzustellen, die speziell für die industrielle Serienproduktion optimiert wurden. Weitere Highlights sind zahlreiche Serienanwendungen, die erstmals auf der ceramitec gezeigt wurden, sowie das neue CeraFab System S320 mit fünfmal größerer Bauplattform, das am Messestand in Aktion zu sehen war.
branchengeschehen
EOS, Anbieter von Lösungen für eine nachhaltige Fertigung mittels industrieller 3D-Drucktechnologie, gab heute die Übernahme der Metalpine GmbH bekannt, eines Spezialisten für hochwertige Metallpulver. EOS, das bereits seit mehreren Jahren an dem Unternehmen beteiligt war, hat nun 100 % der Anteile an Metalpine erworben und damit den nächsten Schritt in einer erfolgreichen und vertrauensvollen Partnerschaft vollzogen.
Die Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT startet ein Forschungsprojekt zu Profitabilität und Recycling in der Additiven Produktion (auch Additive Fertigung bzw. englisch Additive Manufacturing – kurz AM). Das Vorhaben zielt darauf, recycelte Materialien als Ressource für den industriellen 3D-Druck qualitativ hochwertiger Bauteile zu erschließen.
Die Anforderungen an Ersatzteile in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sind hoch: extreme mechanische Belastungen, aggressives Reinigungsumfeld und permanent hohe Taktzahlen in Abfüll- und Verpackungslinien. Gemeinsam zeigen Morsan und die Lehvoss Group, wie industrielle 3D-Druck-Technologien hier neue Maßstäbe setzen – mit digital verfügbaren Ersatzteilen, gefertigt aus leistungsfähigen Luvocom® 3F-Materialien.
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Das Fachmagazin für Rapid Prototyping, - Tooling, - Manufacturing.
Mit einer strategischen Kooperation treiben Eplus3D, Rosswag Engineering und qualloy die Industrialisierung der metallbasierten Additiven Fertigung weiter voran. Ziel der Zusammenarbeit ist der Aufbau eines durchgängigen, qualifizierten Ökosystems aus Anlagentechnik, Werkstoffen und Prozess-Know-how für die Serienfertigung.
In industriellen Fertigungsumgebungen mit elektronischen Baugruppen oder explosionsgefährdeten Zonen ist kontrollierte Ableitung elektrostatischer Ladungen ein Muss. Für solche Anwendungen wurde speziell das Material F3 PA ESD entwickelt – ein polyamidbasiertes, ESD-fähiges Filament für das MEX-Verfahren. Entwickelt von Fiberthree kombiniert es mechanische Stabilität mit definierten ESD-Eigenschaften und adressiert damit typische Anforderungen an Werkzeuge, Trays, Halterungen und Montagehilfen.
Sind verschleißfeste Bauteile aus Hochleistungskunststoffen gefragt, bietet igus mit über 50 verschiedenen Werkstoffen für den Spritzguss das passende Material. Für die kostengünstige und schnelle Herstellung von Bauteilen mit besonderen Formen, Prototypen oder auch Kleinserien kommt der 3D-Druckservice ins Spiel. Damit Kunden nun auch unkompliziert hochstabile, verschleißfeste und PTFE-freie Bauteile aus dem 3D-Druck erhalten können, hat igus jetzt sein Filament-Portfolio mit iglidur i190PF weiter ausgebaut.
Einkäufer können in Zeiten zunehmenden Kostendrucks und eines wachsenden Bewusstseins für Nachhaltigkeit durch den strategischen Einsatz von 3D-Druckern sowohl Kosten senken als auch ihre Ökobilanz verbessern. Das beweist auch das Kölner Unternehmen igus. Der motion plastics-Spezialist stellt im 3D-Druck mit seinen hauseigenen tribologisch optimierten Werkstoffen bewegte Bauteile her, die nicht nur lange halten, sondern auch kostengünstig sind.
Die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) entwickelt beschleunigte Stereolithografie-Verfahren für Flüssigharze sowie bio- und Rezyklat-basierte Pulver für den Sinterprozess. Zudem forscht es an Design und Einsatz innovativer Metamaterialien.
Mit patentierten Produktionsverfahren wird bei IMR der Fokus auf Pulverwerkstoffe der Nichteisenmetalle, vor allem auf Produkte von Aluminium, Zink, Zinn und deren Legierungen gelegt. Aluminiumwerkstoffe sind das Kernstück der Produktpalette für die Additive Fertigung. Sie werden seit ca. zehn Jahren im Produktionswerk in Feistritz im Rosental gefertigt und weltweit geliefert. Dabei wird großer Wert auf die Einhaltung kundenspezifischer Anforderungen im Einklang mit anwendbaren Normen und Standards gelegt.
m4p material solutions GmbH feiert sein zehnjähriges Bestehen. Gründer Dr.-Ing. Andreas Pelz und Geschäftsführer Philipp Tschertou blicken zurück auf die Anfänge, die Fusion mit AMP, die internationale Expansion sowie die Ausstattung des Unternehmens – und geben einen Ausblick.
gastkommentar
Eigentlich möchte man gerne sagen, dass der 3D-Druck in der Kunststoffindustrie als komplementäres Verfahren zur Herstellung von Bauteilen angekommen wäre. Tatsächlich zeigt die K 2025 dies nicht. Gemäß den aktuellen hohen Wachstumsraten beim Volumen der 3D-gedruckten Kunststoffe und dem Potenzial, mit 3D-gedruckten Bauteilen die Effizienz von Anwendungen deutlich zu steigern, verpasst die Kunststoff-Industrie große Chancen, wenn sie den 3D-Druck weiterhin ignoriert.
Carbon, ein führendes Unternehmen im Bereich der 3D-Drucktechnologie, hat die Markteinführung von FP3D bekanntgegeben, einem innovativen Resin für die Herstellung flexibler, herausnehmbarer Teilprothesen. Das neue Material ist das erste Dental-Resin, das auf der bewährten Dual-Cure-Chemie von Carbon basiert. Es vereint außergewöhnliche Haltbarkeit, Transluzenz, Maßhaltigkeit und Flexibilität mit einer natürlichen Ästhetik und bietet zugleich deutliche Kostenvorteile gegenüber konventionellen Herstellungsverfahren.
Warum bei Photopolymeren oft weniger mehr ist: Die Additive Fertigung hat sich in den letzten Jahren in vielen Branchen etabliert – nicht nur in der Luft- und Raumfahrt oder der Medizintechnik, sondern zunehmend auch im Konsumgüterbereich, im Maschinenbau oder in der Ersatzteilproduktion. Dennoch hält sich ein Dogma hartnäckig: Ohne umfangreiche Zertifizierungen, Freigaben und Qualitätssicherungen ist ein 3D-gedrucktes Bauteil vermeintlich unbrauchbar. Doch wie realistisch ist diese Erwartung – gerade im Bereich der Photopolymere?
Stratasys Ltd. gab im Juli 2025 die Markteinführung von P3™ Silicone 25A bekannt, einem Hochleistungsmaterial, das in strategischer Zusammenarbeit mit Shin-Etsu, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Silikontechnologie, entwickelt wurde. Dieses universell einsetzbare Silikon wurde exklusiv für die Stratasys Origin® DLP-Plattform entwickelt und ermöglicht die Herstellung flexibler Teile, die die Leistungsfähigkeit von traditionell geformtem Silikon erreichen.
Als Anbieter von Photopolymeren hat sich Altana Cubic Ink auf Anwendungsszenarien der Additiven Fertigung spezialisiert. Industrietaugliche Materialien und damit umsetzbare Applikationen stehen dabei im Fokus. Relativ neu im Anwendungsportfolio ist das Thema 3D-gedruckte Spritzgießwerkzeuge und dabei insbesondere sogenannte One-Shot-Molds, die in der Einzelteil- und Kleinserienfertigung in Originalwerkstoffen völlig neue Möglichkeiten eröffnen.
Als führender Anbieter von hochpräzisen 3D-Drucksystemen für Mikroteile erweitert Boston Micro Fabrication (BMF) erneut die Materialpalette. Das flammhemmende Hochleistungsmaterial FR erfüllt strenge Sicherheitsanforderungen in Verbindung mit hoher Hitzebeständigkeit. Das neue Material AL-Keramik bietet hohe Festigkeit, Hitzebeständigkeit, chemische Stabilität und elektrische Isolierung.
Carbon, ein führender Anbieter von 3D-Drucklösungen für die digitale Zahnmedizin, präsentiert auf der IDS 2025 in Köln (Halle 3.1, Stand L009) neue Entwicklungen im Bereich Automatisierung, Materialinnovation und Workflow-Optimierung. Die erweiterte Automatic Operation (AO) Suite unterstützt Dentallabore dabei, Prozesse effizienter zu gestalten und ihre Produktion skalierbar zu machen.
anwenderreportage
Um die Lücke zwischen Additiver Fertigung und dem Spritzgießen zu schließen, hat die Altana New Technologies GmbH die Cubic Ink Mold-Materialien zur Herstellung von One-Shot-Molds entwickelt. Zusammen mit der rapid product manufacturing GmbH wurden dieses Material fit für den industriellen Einsatz gemacht.
Hochpräzise, kleine Bauteile sind in der Elektronik sehr gefragt, da die Endprodukte immer kleiner und komplexer werden. Mit der Präzisionsmikro-Stereolithografie von Boston Micro Fabrication (BMF) lassen sich Elektronikkomponenten ohne hohe Kosten und lange Vorlaufzeiten produzieren. In einem neuen Guide erklärt BMF, wie das innovative Verfahren in Produktentwicklung, Prototyping und Produktion erfolgreich eingeführt wird.
Eine neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) entwickelt transparente keramische Mikrobauteile mittels 3D-Druck. Ziel ist es, Keramikstrukturen für technische, optische und medizinische Anwendungen effizienter und individualisiert herzustellen. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Johanna Sänger wird mit 1,9 Millionen Euro über fünf Jahre im Rahmen des NanoMatFutur-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Boston Micro Fabrication (BMF), ein führender Anbieter fortschrittlicher 3D- Drucksysteme für Anwendungen mit ultra-hoher Präzision, konnte 2024 sein Umsatzwachstum aufgrund von Erfolgen in mehreren Bereichen weiter fortsetzen. Vor allem wurden seine 3D-Drucksysteme für Entwicklung, Prototyping und Kleinserienfertigung verstärkt nachgefragt.