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Die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) entwickelt beschleunigte Stereolithografie-Verfahren für Flüssigharze sowie bio- und Rezyklat-basierte Pulver für den Sinterprozess. Zudem forscht es an Design und Einsatz innovativer Metamaterialien.
Mit patentierten Produktionsverfahren wird bei IMR der Fokus auf Pulverwerkstoffe der Nichteisenmetalle, vor allem auf Produkte von Aluminium, Zink, Zinn und deren Legierungen gelegt. Aluminiumwerkstoffe sind das Kernstück der Produktpalette für die Additive Fertigung. Sie werden seit ca. zehn Jahren im Produktionswerk in Feistritz im Rosental gefertigt und weltweit geliefert. Dabei wird großer Wert auf die Einhaltung kundenspezifischer Anforderungen im Einklang mit anwendbaren Normen und Standards gelegt.
m4p material solutions GmbH feiert sein zehnjähriges Bestehen. Gründer Dr.-Ing. Andreas Pelz und Geschäftsführer Philipp Tschertou blicken zurück auf die Anfänge, die Fusion mit AMP, die internationale Expansion sowie die Ausstattung des Unternehmens – und geben einen Ausblick.
gastkommentar
Eigentlich möchte man gerne sagen, dass der 3D-Druck in der Kunststoffindustrie als komplementäres Verfahren zur Herstellung von Bauteilen angekommen wäre. Tatsächlich zeigt die K 2025 dies nicht. Gemäß den aktuellen hohen Wachstumsraten beim Volumen der 3D-gedruckten Kunststoffe und dem Potenzial, mit 3D-gedruckten Bauteilen die Effizienz von Anwendungen deutlich zu steigern, verpasst die Kunststoff-Industrie große Chancen, wenn sie den 3D-Druck weiterhin ignoriert.
Carbon, ein führendes Unternehmen im Bereich der 3D-Drucktechnologie, hat die Markteinführung von FP3D bekanntgegeben, einem innovativen Resin für die Herstellung flexibler, herausnehmbarer Teilprothesen. Das neue Material ist das erste Dental-Resin, das auf der bewährten Dual-Cure-Chemie von Carbon basiert. Es vereint außergewöhnliche Haltbarkeit, Transluzenz, Maßhaltigkeit und Flexibilität mit einer natürlichen Ästhetik und bietet zugleich deutliche Kostenvorteile gegenüber konventionellen Herstellungsverfahren.
Warum bei Photopolymeren oft weniger mehr ist: Die Additive Fertigung hat sich in den letzten Jahren in vielen Branchen etabliert – nicht nur in der Luft- und Raumfahrt oder der Medizintechnik, sondern zunehmend auch im Konsumgüterbereich, im Maschinenbau oder in der Ersatzteilproduktion. Dennoch hält sich ein Dogma hartnäckig: Ohne umfangreiche Zertifizierungen, Freigaben und Qualitätssicherungen ist ein 3D-gedrucktes Bauteil vermeintlich unbrauchbar. Doch wie realistisch ist diese Erwartung – gerade im Bereich der Photopolymere?
Stratasys Ltd. gab im Juli 2025 die Markteinführung von P3™ Silicone 25A bekannt, einem Hochleistungsmaterial, das in strategischer Zusammenarbeit mit Shin-Etsu, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Silikontechnologie, entwickelt wurde. Dieses universell einsetzbare Silikon wurde exklusiv für die Stratasys Origin® DLP-Plattform entwickelt und ermöglicht die Herstellung flexibler Teile, die die Leistungsfähigkeit von traditionell geformtem Silikon erreichen.
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Als Anbieter von Photopolymeren hat sich Altana Cubic Ink auf Anwendungsszenarien der Additiven Fertigung spezialisiert. Industrietaugliche Materialien und damit umsetzbare Applikationen stehen dabei im Fokus. Relativ neu im Anwendungsportfolio ist das Thema 3D-gedruckte Spritzgießwerkzeuge und dabei insbesondere sogenannte One-Shot-Molds, die in der Einzelteil- und Kleinserienfertigung in Originalwerkstoffen völlig neue Möglichkeiten eröffnen.
Als führender Anbieter von hochpräzisen 3D-Drucksystemen für Mikroteile erweitert Boston Micro Fabrication (BMF) erneut die Materialpalette. Das flammhemmende Hochleistungsmaterial FR erfüllt strenge Sicherheitsanforderungen in Verbindung mit hoher Hitzebeständigkeit. Das neue Material AL-Keramik bietet hohe Festigkeit, Hitzebeständigkeit, chemische Stabilität und elektrische Isolierung.
branchengeschehen
Carbon, ein führender Anbieter von 3D-Drucklösungen für die digitale Zahnmedizin, präsentiert auf der IDS 2025 in Köln (Halle 3.1, Stand L009) neue Entwicklungen im Bereich Automatisierung, Materialinnovation und Workflow-Optimierung. Die erweiterte Automatic Operation (AO) Suite unterstützt Dentallabore dabei, Prozesse effizienter zu gestalten und ihre Produktion skalierbar zu machen.
anwenderreportage
Um die Lücke zwischen Additiver Fertigung und dem Spritzgießen zu schließen, hat die Altana New Technologies GmbH die Cubic Ink Mold-Materialien zur Herstellung von One-Shot-Molds entwickelt. Zusammen mit der rapid product manufacturing GmbH wurden dieses Material fit für den industriellen Einsatz gemacht.
Hochpräzise, kleine Bauteile sind in der Elektronik sehr gefragt, da die Endprodukte immer kleiner und komplexer werden. Mit der Präzisionsmikro-Stereolithografie von Boston Micro Fabrication (BMF) lassen sich Elektronikkomponenten ohne hohe Kosten und lange Vorlaufzeiten produzieren. In einem neuen Guide erklärt BMF, wie das innovative Verfahren in Produktentwicklung, Prototyping und Produktion erfolgreich eingeführt wird.
Eine neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) entwickelt transparente keramische Mikrobauteile mittels 3D-Druck. Ziel ist es, Keramikstrukturen für technische, optische und medizinische Anwendungen effizienter und individualisiert herzustellen. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Johanna Sänger wird mit 1,9 Millionen Euro über fünf Jahre im Rahmen des NanoMatFutur-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Boston Micro Fabrication (BMF), ein führender Anbieter fortschrittlicher 3D- Drucksysteme für Anwendungen mit ultra-hoher Präzision, konnte 2024 sein Umsatzwachstum aufgrund von Erfolgen in mehreren Bereichen weiter fortsetzen. Vor allem wurden seine 3D-Drucksysteme für Entwicklung, Prototyping und Kleinserienfertigung verstärkt nachgefragt.
Stratasys gibt bekannt, dass TrueDent-D-Kunstharz in Europa als Medizinprodukt der Klasse I mit CE-Kennzeichnung angeboten wird. Dies ermöglicht den Verkauf der monolithischen Multimaterial-3D-Drucklösung TrueDent in europäischen Ländern, die eine CE-Kennzeichnung erfordern.
Luvoprint von Lehvoss ist eine spezielle Produktlinie von Hochleistungswerkstoffen für die Fused Granulate Fabrication (FGF), ein 3D-Druckverfahren, bei dem Granulate anstelle von Filamenten oder Pulvern verwendet werden.
Der moderne Leichtbau ist sehr eng mit der Additiven Fertigung verbunden. Neben der hohen Gestaltungsfreiheit, die diese Technologie mit sich bringt, spielt auch das verwendete Material eine zentrale Rolle. Magnesium eignet sich aufgrund seiner geringen Dichte und seiner guten Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften ideal für Leichtbauanwendungen. Die Nutzung dieses Werkstoffs in der pulverbasierten Additiven Fertigung bringt jedoch einige Herausforderungen mit sich. Am Institut für Fertigungstechnik der TU Graz wurde daher im Rahmen des Forschungsprojektes Mg4AM an einem Sicherheitskonzept und der Prozessoptimierung zur Verarbeitung von Magnesium im LPBF-Prozess gearbeitet.
Das österreichische Familienunternehmen Tiger Coatings greift auf über 50 Jahre Expertise in der Polymertechnologie zurück. Dieses Wissen sowie über Jahrzehnte gesammelte Erfahrung sind im Geschäftsbereich Tigital® 3D-Print gebündelt.
veranstaltung
Gespannt blicken Anwender und Hersteller auf die anstehende Leitmesse Formnext 2024 in Frankfurt. Welche Neuheiten oder Weiterentwicklungen wird es zu sehen geben? Wie stellt sich die 3D-Drucktechnologie dar und was kann man ihr für die Zukunft zutrauen?
Die voxeljet AG, die Dressler Group GmbH und das Fraunhofer IPA haben den erfolgreichen Abschluss einer Materialstudie für PA12-Abfallpulver aus laserbasierten 3D-Drucksystemen bekannt gegeben. In der Studie wurde Abfallpulver aus Selektiven Lasersinter-Anlagen von der Dressler Group erfolgreich recycelt und vom Fraunhofer IPA an der Universität Bayreuth auf einem VX200 HSS 3D-Drucker von voxeljet verdruckt.
Trumpf hat sein Aluminium-Portfolio für die Additive Fertigung erweitert. Dieses umfasst Legierungen, die etwa für die Automobilindustrie, den Motorsport, die Luft- und Raumfahrt oder auch für die Fahrradbranche geeignet sind. Auf der Weltleitmesse für 3D-Druck, der Formnext in Frankfurt, präsentierte das Hochtechnologieunternehmen Beispielteile.
3D-Pellet-Drucker ergänzen nun die klassische Spritzgießtechnik um eine additive Fertigungsstrategie ohne Werkzeuge. Im Gegensatz zu FDM-Druckern setzen sie keine Polymere in Form von Filamenten ein, sondern Standard-Granulate mit enormen Preisvorteilen beim Materialeinstand, aber auch einer deutlich verbesserten Prozessfähigkeit. Die Teilepreiskalkulationen erreichen somit ein neues Niveau. Je nach Anwendung und Losgröße ermöglichen 3D-Pellet-Drucker einen neuen Level in puncto Wirtschaftlichkeit.
Replique, die End-to-End-Plattform für industrielle Beschaffung, ist zurück auf der Formnext 2024 in Halle 12.1, Stand B117, und präsentiert neue Plattform-Features sowie innovative Anwendungsfälle aus verschiedenen Branchen. Replique erweitert sein Portfolio neben 3D-Druck um weitere Fertigungstechnologien, wie z. B. Schmieden, Metallguss und Spritzguss. Kunden haben damit Zugang zu mehr als 250 Produktionspartnern weltweit, um ihre Bauteilbedarfe optimal zu decken. Darüber hinaus stellt Replique Neuerungen in seinem Material Hub vor, unter anderem die Integration von metallischen Werkstoffen und die Möglichkeit eines direkten Materialvergleichs.
Das renommierte Technologische Institut für Kunststoffe AimPlas in Valencia, Spanien, und Arburg kooperieren seit Juli 2024 in der Materialforschung für die industrielle Additive Fertigung. Mit dem bereitgestellten Freeformer 200-3X werden bei AimPlas Versuche zur Qualifizierung neuer Materialien für die Additive Fertigung ausgeführt. Das Forschungsteam wurde dazu im September von Arburg-Experten geschult. Das gemeinsame Ziel lautet, neue Anwendungen zu erschließen, die die Anforderungen in anspruchsvollen Branchen wie z. B. der Medizin erfüllen.
Nano Dimension Ltd., ein führender Anbieter von additiv gefertigten Elektroniken (AME) sowie von multidimensionalen Polymer- und Keramik-Additiv-Fertigungslösungen (AM) im Bereich 3D-Druck, wird die Formnext nutzen, um neue technologische Entwicklungen in den Bereichen Software und Materialien im Rahmen seines stetig wachsenden AM- und Mikro-AM-Portfolios vorzustellen.