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Nikon SLM Solutions, ein Geschäftsbereich von Nikon Advanced Manufacturing und weltweit führend im laserbasierten Pulverbettschmelzen (LPBF) für metallbasierte Additive Fertigung, gab heute bekannt, dass die Division Newport News Shipbuilding (NNS) von HII (NYSE: HII) eine zweite NXG 600E in Auftrag gegeben hat. Damit stärkt HII seine fortschrittlichen Fertigungskapazitäten zur Unterstützung des US-Navy Schiffbau und der Maritime Industrial Base (MIB).
Mit der Kombination aus Laserauftragsschweißen und 5-Achs-Simultanfräsen in einer Aufspannung hat sich die Lasertec 65 DED hybrid als vielseitige Lösung in der Additiven Fertigung etabliert. Sie realisiert hochkomplexe Geometrien, repariert Verschleißteile wirtschaftlich und beschichtet Werkstücke mit extrem harten Materialien. Die neue Lasertec 65 DED hybrid 2. Generation überträgt das bewährte Konzept in die Zukunft der Fertigung. Konsequent entlang der Machining Transformation (MX) entwickelt, setzt sie neue Maßstäbe in der Prozessintegration, der Produktivität und der Prozessstabilität. Damit hebt DMG Mori die Additive Fertigung auf ein industrielles Niveau und macht sie serientauglich.
interview
Im Interview erläutert Friedemann Lell, wie DMG Mori die SLM-Technologie in Richtung industrieller Reife weiterentwickelt. Er spricht über die Herausforderungen in Konstruktion und Ausbildung, die Bedeutung von Prozesszuverlässigkeit, Automation und Produktivität sowie darüber, warum die dritte SLM-Generation erstmals echte Werkzeugmaschinenstandards in die Additive Fertigung bringt.
Auf der EMO spricht Patrick Diederich über die Rolle von DMG Mori im industriellen Additive Manufacturing, die Bedeutung des Hybridansatzes und die wachsende Marktreife von DED. Ein Gespräch über Repair-Anwendungen, Multimaterial-Lösungen, Prozessautomatisierung, politische Rahmenbedingungen und die Sichtbarkeit von AM.
veranstaltung
5-Achs-Kompetenz, frei skalierbare Automation und integrierte Fertigungsabläufe – auf der diesjährigen Hausausstellung Pfronten gestaltet DMG Mori einmal mehr die Zukunft der Produktion – live vom 26. bis 30. Jänner mit Fokus auf der DACH-Region und vom 2. bis 6. Februar 2026 für alle internationalen Gäste. Fachbesucher aus aller Welt werden in diesen zwei Wochen lösungsorientierte Maschinenkonzepte für Unternehmen jeder Größe hautnah erleben.
Auf der Weltleitmesse für Additive Fertigung Formnext 2025, die im November in Frankfurt stattfand, präsentierte der Technologie Campus Parsberg-Lupburg (TCP), eine Einrichtung für angewandte Forschung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH), erstmals sein neuartiges SAAM-Verfahren. Dieses liefert die Option zur schnellen und energieeffizienten Herstellung auch tonnenschwerer Metallbauteile. Die internationale Fachwelt zeigte sich beeindruckt. Additive Fertigung im Großformat wird damit um eine bedeutende Innovation reicher.
Vom einstigen Geheimtipp zur bewährten Fertigungstechnologie: Additive Verfahren sind heute fester Bestandteil moderner Produktionsprozesse – von der Prototypenfertigung bis zur wirtschaftlichen Kleinserienproduktion in zahlreichen Anwendungsbereichen. Die ALD Vacuum Technologies GmbH aus Hanau, in der Nähe von Frankfurt, hat nochmals an der Entwicklungsschraube gedreht und mit der EBuild® 850 einen neuen Standard gesetzt.
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Als Full-Liner in der additiven Fertigung metallischer Bauteile zeigt DMG Mori auf der kommenden Formnext in Frankfurt, wie sich diese Prozesse weiter optimieren lassen. Mit zukunftsorientierten Lösungen und ganzheitlichen Prozessen gewährleistet der Werkzeugmaschinenhersteller, dass die additive Fertigung auch in der Serienproduktion neue Maßstäbe setzen kann – sowohl im Laserauftragschweißen auf den Lasertec DED hybrid-Modellen als auch mit den Pulverbettmaschinen der Lasertec SLM-Baureihe. Damit unterstreicht DMG Mori seine Rolle als Innovationsführer und gibt einen Ausblick darauf, welchen Anteil Additive Manufacturing in Zukunft an der Machining Transformation (MX) haben wird.
Die APS Automatisierte Produktions-Systeme GmbH aus Höchst (AT) integriert in ihre W2.0-3D-Drucker die Möglichkeit zum 3D-Druck mit Kunststoffgranulat. Damit wird der Einsatz industrieller Standardmaterialien möglich – eine Innovation, die Kosten senkt und neue Anwendungen in Forschung und Produktion eröffnet.
Die industrielle Akzeptanz von AM-Technologien ist oft gering, da Effizienz und Produktivität vielfach nicht ausreichend sind. Für Unternehmen sind diese Faktoren jedoch kommerziell entscheidend. Die drahtbasierte Additiven Fertigung mit dem Elektronenstrahl (WEBAM) kann diese Herausforderungen lösen.
anwenderreportage
Mit der neuen WLS 3232 von Weirather erweitert Formrise seinen Maschinenpark um eine technisch hochinteressante SLS-Anlage. Noch befindet sich das System in der Einführungsphase – doch Geschäftsführer Peter Spitzwieser sieht enormes Potenzial. Die Kombination aus solidem Maschinenbau und tiefem Prozessverständnis verspricht Großes.
Alstom setzt auf WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing), um Ersatzteile für Schienenfahrzeuge ressourcenschonend und kurzfristig herzustellen. Auf der diesjährigen Formnext präsentiert Gefertec u. a. den gemeinsam umgesetzten Schlingerdämpfer.
Die Additive Fertigung bietet das Potenzial, Prozessketten zu optimieren, ihre Effizienz zu steigern und Ressourcen zu schonen. Als Full-Liner in der Bearbeitung metallischer Bauteile vereint DMG Mori in seinem Sortiment sowohl konventionelle CNC-Maschinen als auch additive Technologien wie das Pulverauftragschweißen auf den Lasertec DED hybrid Modellen und das Pulverbettverfahren in Form der Lasertec SLM Baureihe.
Der chinesische 3D-Druckspezialist UnionTech präsentiert auf der diesjährigen Formnext zwei neue SLA-Systeme der nächsten Generation: die RSPro 800X und die RA900. Beide Modelle markieren einen weiteren Meilenstein in der industriellen Stereolithografie und zeigen, wie das Unternehmen die Additive Fertigung im industriellen Maßstab systematisch weiterentwickelt. In Österreich sind alle UnionTech-Systeme über Bibus Austria erhältlich.
Innovative Kühllösung für Die-Bonding-Geräte: Das MPA-Verfahren (Metallpulver-Auftrag-Verfahren) von Hermle integriert Kupferelemente und Kühlkanäle in einen Rahmen aus Invar. Damit erreichen Anwender nicht nur eine effektive Temperierung, sondern sind auch vor Leckagen gefeit.
Das BigRep Studio ermöglicht es AFYS3G, 3D-gedruckte Laborgerätegehäuse für die Life-Science-Industrie zu produzieren und damit hochwertige Geräte schneller und kostengünstiger im eigenen Haus herzustellen.
branchengeschehen
Caracol, ein globaler Marktführer im Bereich Large-Format Additive Manufacturing (LFAM), gibt die Übernahme von den IP- und Roboter-Maschinenkonfigurations-Assets der Additiven Division von Hans Weber Maschinenfabrik GmbH bekannt, einem deutschen Spezialisten für Extrusionstechnologie mit über 100 Jahren Erfahrung im Maschinenbau.
Carbon, ein führendes Unternehmen im Bereich der 3D-Drucktechnologie, hat die Markteinführung von FP3D bekanntgegeben, einem innovativen Resin für die Herstellung flexibler, herausnehmbarer Teilprothesen. Das neue Material ist das erste Dental-Resin, das auf der bewährten Dual-Cure-Chemie von Carbon basiert. Es vereint außergewöhnliche Haltbarkeit, Transluzenz, Maßhaltigkeit und Flexibilität mit einer natürlichen Ästhetik und bietet zugleich deutliche Kostenvorteile gegenüber konventionellen Herstellungsverfahren.
UltiMaker, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich 3D-Druck für Verteidigung, Fertigung sowie Bildung, gibt heute die Einführung seiner neuen Secure Line von 3D-Druckprodukten bekannt, die für Verteidigungs- und Hochsicherheitsumgebungen entwickelt wurden. Führend bei der Markteinführung sind die UltiMaker S6 Secure und UltiMaker S8 Secure, zwei robuste Lösungen, die darauf ausgelegt sind, vertrauenswürdige und zuverlässige On-Demand-Produktionskapazitäten für Operationen zu Land, zu Wasser und in der Luft zu bieten.
Carbon, ein führendes Unternehmen für Produktentwicklung und Fertigungstechnologien, präsentiert auf der diesjährigen Formnext vom 18. bis 21. November, eine neue technologische Lösung, die die Effizienz in der Additiven Fertigung deutlich steigert. Die Innovation vereinfacht und beschleunigt die Nachbearbeitung, indem sie Arbeitsaufwand, Prozessschritte und Lösungsmittelverbrauch drastisch reduziert – bei gleichzeitig präziser Reinigung und hoher Produktivität in der Serienfertigung.
Arburg zieht sich aus dem Geschäftsfeld der Additiven Fertigung (AM) zum 31. Dezember 2025 zurück. Die Betreuung der bestehenden Kunden und Anwender des Freeformers in Sachen Service und Ersatzteile ist sichergestellt.
Die Qualität additiv gefertigter Bauteile hängt von zahlreichen, teils schwer vorhersehbaren Faktoren ab. Im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft entwickelt das ISW in Kooperation mit der Materialprüfungsanstalt der Universität Stuttgart Methoden, während des Bauprozesses auf Abweichungen zu reagieren, um Bauteilfehler gezielt zu vermeiden.
Additive Fertigung ist aus der modernen Produktionswelt nicht mehr wegzudenken. Für Branchen, in denen es auf höchste Präzision, Wiederholgenauigkeit und Materialvielfalt ankommt, spielen leistungsfähige 3D-Drucker eine zentrale Rolle. Mit den innovativen Geräten von Asiga erweitert Bibus Austria sein Portfolio um ein starkes Segment im Bereich der digitalen Fertigung. Die Druckersysteme aus Australien verbinden industrielle DLP-Technologie mit offener Materialplattform und bieten Unternehmen jeder Größe eine zuverlässige, flexible und wirtschaftliche Lösung.
Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung im Bereich der Elektronenstrahltechnologie ist pro-beam seit einigen Jahren auch aktiv in der Additiven Fertigung. Um dabei die verschiedensten Kundenanforderungen bedienen zu können, nutzt das Unternehmen zwei Technologien: WEBAM, einen drahtbasierten DED-Prozess zur Fertigung großer Halbzeuge, und EBM, einen PBF-Prozess.
Längst hat die Additive Fertigung den Sprung in die industrielle Fertigung geschafft. Mit wachsenden Anwendungsfeldern wachsen jedoch auch die Anforderungen an die Systemtechnik – in Sachen Produktivität, Flexibilität, Sicherheit und Reproduzierbarkeit. Gefordert sind durchdachte Gesamtkonzepte für LPBF Fertigungsverfahren, die Maschinenarchitektur, Prozessüberwachung und Serienfähigkeit gleichermaßen adressieren.