Eine Branchenplattform von x-technik
Anzeige
Metall aufbauen, fräsen und komplexe Kühlstrukturen integrieren: Das MPA-Verfahren von Hermle verbindet additive Fertigung mit 5-Achs-Bearbeitung. Metallpartikel werden nicht geschmolzen, sondern plastisch verformt. So entstehen großvolumige Bauteile mit geringen Spannungen in einer Aufspannung.
Ob Ersatzteil, Prototyp oder komplexes Einzelstück: Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) gewinnt in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Fronius vereint mit der neuen Additive Cell modernste CMT-Schweißtechnologie, intelligente Prozesssteuerung und anwenderfreundliche Software zu einem Gesamtsystem, das die Herstellung hochwertiger Metallbauteile einfacher, schneller und ressourcenschonender macht. Das Technologieunternehmen unterstreicht damit seine Expertise und Stellung als Gesamtlösungsanbieter im Bereich der Additiven Fertigung.
ExOne Global Holdings, ein führender Anbieter industrieller 3D-Drucklösungen, hat heute bekannt gegeben, dass Hyundai zwei VX1000 HSS-Polymer-3D-Drucker im Hyundai Namyang R&D Center in Südkorea installiert hat.
Atlix führt eine neue visuelle Identität für seine Systeme zur Additiven Fertigung ein und markiert damit einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung des Unternehmens. Ab dem 1. September werden alle neuen Maschinenbestellungen mit dem überarbeiteten Atlix-Branding ausgeliefert, das eine neue Produktbenennungsstruktur und ein unverwechselbares visuelles Design umfasst.
AMCM, einer der führenden Anbieter kundenspezifischer Metall-3D-Drucksysteme und ein Tochterunternehmen der EOS GmbH, hat seinen neuen Produktionsstandort in Weilheim offiziell in Betrieb genommen. Mit der Erweiterung schafft das Unternehmen zusätzliche Kapazitäten für die Montage und Inbetriebnahme seiner großformatigen additiven Fertigungssysteme und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Anlagen für industrielle Anwendungen.
Wenn der Standard nicht passt! Jeder orthopädische Patient weist eine individuelle Ausgangssituation auf, und in vielen Fällen sind standardisierte, am Markt verfügbare Implantate nicht optimal auf die spezifischen anatomischen Anforderungen abgestimmt. Die Metall-3D-Drucktechnologie ermöglicht die Herstellung patientenspezifischer Implantate, die exakt auf die jeweilige Anatomie zugeschnitten sind. Ein Praxisbeispiel aus dem Lerdsin Hospital in Bangkok zeigt, wie Metall 3D-Druck mit Systemen von One Click Metal patientenspezifische Lösungen ermöglicht.
anwenderreportage
Additive Fertigung soll nicht nur die Fertigung entlasten, sondern auch die Maschinen besser machen. Diesen Ansatz verfolgt die Bausch+Ströbel SE + Co. KG bei der Entwicklung von Anlagen für die pharmazeutische Abfüllung. Mit einer additiv gefertigten Stopfenbahn gelang es dem Unternehmen, Fertigungsaufwand, Gewicht und Lieferzeiten deutlich zu reduzieren sowie Reinigbarkeit und Prozesssicherheit zu verbessern. Für das Projekt erhielt Bausch+Ströbel den 2026 erstmals vergebenen Exzellenzpreis der rapid.tech 3D.
ePaper
E-Paper
Das Fachmagazin für Rapid Prototyping, - Tooling, - Manufacturing.
Der 3D-Druck hat sich in vielen medizinischen Bereichen bereits etabliert und eröffnet insbesondere im Bereich des Metall-3D-Drucks neue Möglichkeiten für patientenspezifische Prothesen, Orthesen und Implantate. Gemeinsam mit dem Partner HBD bietet das niederösterreichische Unternehmen Bibus Austria leistungsstarke Metall-3D-Drucklösungen für medizinische Anwendungen in Österreich an – unter anderem für die Fertigung hochpräziser, biokompatibler und individuell angepasster Komponenten.
branchengeschehen
Die BigRep GmbH und das Berliner Deep-Tech-Unternehmen Endless Industries geben den Start einer langfristigen globalen Technologie-, Vertriebs- und Servicepartnerschaft bekannt. Ziel der Allianz ist die Industrialisierung der großformatigen Additiven Fertigung mit Endlosfaserverstärkung und deren weltweite Skalierung.
Mit einer hochkarätigen Ausstellerriege wurde die diesjährige ceramitec – die internationale Leitmesse für Keramik – zum globalen Hotspot für Additive Fertigung technischer Keramik. Lithoz nutzte diese wichtige Plattform, um gleich drei brandneue Varianten einiger der beliebtesten Keramikwerkstoffe vorzustellen, die speziell für die industrielle Serienproduktion optimiert wurden. Weitere Highlights sind zahlreiche Serienanwendungen, die erstmals auf der ceramitec gezeigt wurden, sowie das neue CeraFab System S320 mit fünfmal größerer Bauplattform, das am Messestand in Aktion zu sehen war.
HP hat auf der Rapid + TCT neue Lösungen für die industrielle Additive Fertigung vorgestellt. Im Fokus stehen Erweiterungen im Bereich Polymer- und Metall-3D-Druck, die auf höhere Skalierbarkeit, mehr Materialvielfalt und produktionsnahe Anwendungen ausgelegt sind.
Mit einer strategischen Kooperation treiben Eplus3D, Rosswag Engineering und qualloy die Industrialisierung der metallbasierten Additiven Fertigung weiter voran. Ziel der Zusammenarbeit ist der Aufbau eines durchgängigen, qualifizierten Ökosystems aus Anlagentechnik, Werkstoffen und Prozess-Know-how für die Serienfertigung.
veranstaltung
Bei der Hermle Hausausstellung laufen 20 Bearbeitungszentren live unter Span und demonstrieren moderne Fräsbearbeitung und Additive Fertigung auf höchstem Niveau. Ergänzt wird das Programm durch Partnerausstellungen, Fachvorträge und Betriebsführungen.
Werkzeuge für die automatisierte Produktion mit 3D-Druck realisieren oder eine adaptive Fertigungslinie aufsetzen: EOS zeigt auf der Hannover Messe 2026 von 20. bis 24.04.2026, was im industriellen 3D-Druck möglich ist. Auch in der Defense Production Area, einem erstmals auf der Hannover Messe eingerichteten Ausstellungsformat, ist das Unternehmen mit verschiedenen Anwendungen vertreten.
Boston Micro Fabrication (BMF), weltweit führend im Bereich des mikropräzisen 3D-Drucks, gibt heute die Einführung der microArch® S150-Serie bekannt. Dabei handelt es sich um eine Reihe kompakter 3D-Drucker der nächsten Generation, die entwickelt wurden, um der wachsenden Nachfrage nach schnelleren Bauzyklen, optimierten Arbeitsabläufen und leicht zugänglicher Mikropräzision gerecht zu werden.
Anwendungsorientierte Additive Fertigung gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere dort, wo Standardmaschinen an technische oder wirtschaftliche Grenzen stoßen. Die Liqtra GmbH verfolgt einen konsequent applikationsgetriebenen Ansatz und entwickelt maßgeschneiderte additive Fertigungssysteme für industrielle und verteidigungsnahe Anwendungen. Im Fokus stehen flexible Maschinenkonzepte, leistungsfähiger Granulatdruck sowie eine durchgängige Integration von Hardware und Software.
Digitale Fertigung hat sich in der Dentaltechnik vom unterstützenden Werkzeug zur tragenden Säule moderner Produktionsprozesse entwickelt. Insbesondere dort, wo hohe Patientenzahlen, kurze Durchlaufzeiten und konstant hohe Qualität gefordert sind, stoßen klassische analoge Verfahren an ihre Grenzen. Die Dentaprime-Zahnklinik im bulgarischen Varna steht exemplarisch für diesen Wandel. Mit einer klar strukturierten digitalen Prozesskette und mehreren 3D-Drucksystemen von Asiga verbindet die Klinik medizinische Exzellenz mit industrieller Fertigungslogik – vom Intraoralscan bis zur finalen prothetischen Versorgung.
Wie großformatige additive Fertigung in mobilen Einheiten die bedarfsgerechte Produktion an abgelegenen Einsatzorten ermöglicht und wie Operationen containerbasierten 3D-Druck von BigRep nutzen können, um Produktionsherausforderungen direkt im Feld zu lösen.
Beim TechDay „Vom Scan zum 3D‑Druck‑Bauteil“ Anfang März bei voxel4U in Puch bei Hallein erhielten die Teilnehmer einen praxisnahen Einblick in eine durchgängige digitale Prozesskette – vom 3D‑Scan über Reverse Engineering und CAD‑Konstruktion bis zur Additiven Fertigung. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam mit Planet Software und Faro Creaform.
Hohe funktionale Anforderungen und wirtschaftlicher Produktionsdruck stellen Hersteller von Schalldämpfern vor neue Herausforderungen. Additive Fertigung im LPBF-Verfahren bietet hier neue Freiheitsgrade. Mit der Mprintpro von One Click Metal entstehen Schalldämpfer in Serienproduktion.
Als einer der führenden Schweizer Dienstleister für metallische Additive Fertigung stand die Ecoparts AG vor der strategischen Aufgabe, ihr Geschäftsmodell gezielt auf größere und wirtschaftlich relevante Bauteile auszurichten. Mit der additiven Werkzeugmaschine Impact 4530 LPBF von Irpd entschied sich das Unternehmen für ein Maschinenkonzept, das Produktivität, Materialflexibilität und industrielle Verfügbarkeit konsequent in den Fokus stellt.
In ganz Europa werden schnelle Aufrüstung, Einsatzbereitschaft und die Fähigkeit zur Anpassung auf dem Schlachtfeld zu unverzichtbaren Realitäten: Die Additive Fertigung (AM) wird in der gesamten Verteidigungsindustrie eingesetzt und ermöglicht schnellere und widerstandsfähigere Ansätze zum Aufbau, zur Wartung und zur Anpassung militärischer Fähigkeiten. Von der Aufrechterhaltung älterer Plattformen bis hin zur schnellen UAV-Produktion an der taktischen Front, ist das einst experimentelle Werkzeug heute eine strategische Fähigkeit.
Europa muss seine Einsatzfähigkeit schneller wiederherstellen, gleichzeitig Lieferketten widerstandsfähiger machen und kritische Infrastruktur schützen. Die Additive Fertigung verwandelt gesicherte Konstruktionsdaten in kürzester Zeit in zertifizierte Hardware, ermöglicht eine dezentrale Produktion nahe am Einsatzort und erschließt Leistungsgewinne durch konstruktive Optimierungen. Das Ergebnis ist eine höhere Einsatzbereitschaft und eine widerstandsfähigere europäische Verteidigungsindustrie.
Nikon SLM Solutions, ein Geschäftsbereich von Nikon Advanced Manufacturing und weltweit führend im laserbasierten Pulverbettschmelzen (LPBF) für metallbasierte Additive Fertigung, gab bekannt, dass die Division Newport News Shipbuilding (NNS) von HII (NYSE: HII) eine zweite NXG 600E in Auftrag gegeben hat. Damit stärkt HII seine fortschrittlichen Fertigungskapazitäten zur Unterstützung des US-Navy Schiffbaus und der Maritime Industrial Base (MIB).
Mit der Kombination aus Laserauftragsschweißen und 5-Achs-Simultanfräsen in einer Aufspannung hat sich die Lasertec 65 DED hybrid als vielseitige Lösung in der Additiven Fertigung etabliert. Sie realisiert hochkomplexe Geometrien, repariert Verschleißteile wirtschaftlich und beschichtet Werkstücke mit extrem harten Materialien. Die neue Lasertec 65 DED hybrid 2. Generation überträgt das bewährte Konzept in die Zukunft der Fertigung. Konsequent entlang der Machining Transformation (MX) entwickelt, setzt sie neue Maßstäbe in der Prozessintegration, der Produktivität und der Prozessstabilität. Damit hebt DMG Mori die Additive Fertigung auf ein industrielles Niveau und macht sie serientauglich.