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Auf der Weltleitmesse für Additive Fertigung Formnext 2025, die im November in Frankfurt stattfand, präsentierte der Technologie Campus Parsberg-Lupburg (TCP), eine Einrichtung für angewandte Forschung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH), erstmals sein neuartiges SAAM-Verfahren. Dieses liefert die Option zur schnellen und energieeffizienten Herstellung auch tonnenschwerer Metallbauteile. Die internationale Fachwelt zeigte sich beeindruckt. Additive Fertigung im Großformat wird damit um eine bedeutende Innovation reicher.
Die industrielle Akzeptanz von AM-Technologien ist oft gering, da Effizienz und Produktivität vielfach nicht ausreichend sind. Für Unternehmen sind diese Faktoren jedoch kommerziell entscheidend. Die drahtbasierte Additiven Fertigung mit dem Elektronenstrahl (WEBAM) kann diese Herausforderungen lösen.
anwenderreportage
Alstom setzt auf WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing), um Ersatzteile für Schienenfahrzeuge ressourcenschonend und kurzfristig herzustellen. Auf der diesjährigen Formnext präsentiert Gefertec u. a. den gemeinsam umgesetzten Schlingerdämpfer.
veranstaltung
Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) hat sich in den vergangenen Jahren als eine der zukunftsträchtigsten Methoden des 3D-Drucks von Metallen etabliert. Im Mai traf sich die Branche zum WAAMathon #2 auf Einladung der Berlin.Industrial.Group. in Berlin, um neueste Entwicklungen zu präsentieren und Erfahrungen auszutauschen.
Im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts Ad-Proc-Add II (Advanced Processing of Additively Manufactured Parts II) leistet das Institut für Fertigungstechnik und Photonische Technologien (IFT) der TU Wien einen essenziellen Beitrag zur Weiterentwicklung hybrider Fertigungsprozesse. In enger Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen aus Österreich, Deutschland und Belgien entwickelte das IFT innovative Ansätze zur Kombination additiver und subtraktiver Verfahren entlang der gesamten Prozesskette.
Der lichtbogenbasierte Metall-3D-Druck ist auf dem besten Weg, die Produktion von Metallbauteilen gravierend zu verändern. Das endkonturnahe additive Fertigungsverfahren mit Schweißdraht bringt dreidimensionale Objekte durch lagenweises Auftragen von Schweißraupen Schicht für Schicht in Form. Im amerikanischen Raum sind mittlerweile Normen für den Metall-3D-Druck verfügbar, in Europa für additiv gefertigte unbefeuerte Druckbehälter in Arbeit. Mit dem Ziel, der drahtbasierten Fertigungsvariante zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen, wirken Linde Engineering, Migal.CO, TÜV SÜD Industrie Service GmbH und Fronius International an vorderster Front mit.
Nachdem im vergangenen Jahr mit großem Erfolg der WAAMathon #1 in Berlin stattgefunden hat, lädt die Berlin.Industrial.Group. jetzt zur Neuauflage, dem WAAMathon #2 ein. Die zweite Ausgabe der Konferenz wird am 21. Mai 2025 im Steigenberger am Kanzleramt in Berlin stattfinden.
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Seit mehr als zehn Jahren zählt Oscar-PLT zu den Vorreitern im Bereich des Laserauftragsschweißens. Besonders in der Additiven Fertigung und in der 3D-Reparatur mit Draht liefert das Unternehmen seitdem maßgeschneiderte Lösungen für verschiedenste Branchen.
Manche Bauteile sind einfach zu groß und zu schwer, um sie für eine Überarbeitung zu einem Werk zu transportieren. Im Rahmen eines Reparaturprojektes im Bergbauumfeld konnte ALOtec mit einer mobilen ALOhybrid-Anlage eine großformatige Komponente instand setzen und so dazu beitragen, dass die extrem engen zeitlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden konnten.
Wer die Additive Fertigung großer Metallbauteile anstrebt, findet unter den DED-Technologien (DED: directed energy deposition) entsprechende Lösungen. Diese verwenden eine Energiequelle, um zugeführtes Material – meist ein Draht – durch Schmelzen aufzutragen.
Die Etablierung von additiven Fertigungstechnologien in modernen und flexiblen Fertigungsketten wie etwa der drahtbasierten Additiven Fertigung (engl. Wire-based additive manufacturing, WAM) schreitet stetig voran. Dieses Verfahren gehört zur Gruppe der Directed Energy Deposition-Prozesse. Fokus der Forschungsarbeiten der vergangenen Jahre am Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen ist dabei besonders die Entwicklung neuer Drahtmaterialien mit verbessertem Eigenschaftsportfolio neben optimierter additiver Verarbeitbarkeit, deren Verarbeitung bis hin zur Fertigung geeigneter Funktionsmuster gezeigt wird.
Die drahtbasierte Additive Fertigung mit dem Elektronenstrahl (WEBAM: Wire Electron Beam Additive Manufacturing) gilt als eine der führenden Technologien für die Additive Fertigung von Metallen und weist einen hohen Industrialisierungs- und Technologiereifegrad auf. WEBAM gehört zur Familie der DED-Verfahren (DED: Directed Energy Deposition), bei denen das zugeführte Material durch eine fokussierte Wärmequelle geschmolzen wird. Es hat im Vergleich zu den beiden anderen DED-Technologien (Laser und Lichtbogen/Plasma) einige Vorteile.
In der Luft- und Raumfahrt sind Werkstoffe mit geringer Dichte und hoher Steifigkeit von besonderer Wichtigkeit, um das Gewicht von Strukturkomponenten zu verringern und damit die Nutzlast (Raumfahrt) oder aber die Reichweite (Luftfahrt) zu erhöhen. Magnesiumlegierungen bilden hier eine geeignete Alternative zu Aluminiumlegierungen, je nach technischer Anforderung an Steifigkeit, Tragfähigkeit, Lastkollektiv etc.
Der Elektronenstrahlexperte pro-beam bietet mit EBM (Electron Beam Melting) und WEBAM (Wire Electron Beam Additive Manufacturing) gleich zwei Lösungen an, die auf der Elektronenstrahltechnologie des Unternehmens basieren. Diese kann auch schwer schweißbare und reaktive Materialien wie Titan und Kupfer verarbeiten.
Prozessoptimierte hochfeste Aluminiumlegierung für den WAM-Prozess: Die Etablierung von additiven Fertigungstechnologien in modernen und flexiblen Fertigungsketten schreitet stetig voran. Fokus der Forschungsarbeiten der vergangenen Jahre am LKR Leichtmetallkompetenzzentrum ist dabei besonders die Entwicklung neuer hochfester Zusätze für die drahtbasierte Additive Fertigung (engl. wire-based additive manufacturing, WAM). Hier liegt besonders die robuste Verarbeitbarkeit im Vordergrund, da etwa Rissbildung von hochfesten Aluminiumlegierungen ein Hindernis bezüglich ihres Einsatzes in der Additiven Fertigung darstellen.
Integration von elektrischen Leitern in Leichtmetallbauteile mittels generativer Prozesse: Moderne additive Fertigungstechnologien erlauben eine energie- und materialeffiziente Realisierung von Multimaterial-Designs. Im Horizon 2020 Projekt Multi-Fun arbeitet ein Konsortium von 21 europäischen Partnern daran, Direct Energy Deposition-Technologien zur Herstellung von sieben Demonstratoren anzuwenden. Die integrierten Funktionalitäten reichen von lokal platzierten Wärmeleitern über isolierte elektrische Leiterbahnen bis zu eingebetteten Lichtleitern zur Messung von Temperatur und Dehnung.
Ein Jahr nach Markteintritt in die Additive Fertigung präsentiert die pro-beam additive GmbH erstmals Anlagen für ihre AM-Verfahren WEBAM und EBM. Der Elektronenstrahlexperte stellt auf der diesjährigen Formnext zwei zukunftsweisende Anlagen vor. Sie sind zur Additiven Fertigung von Metallbauteilen bestimmt und wurden speziell für die Anwendung in der Industrie konzipiert.
Der Elektronenstrahlexperte pro-beam hat zur Formnext 2020 seinen Markteintritt in die Additive Fertigung verkündet. Dabei konzentriert sich das Unternehmen mit seiner Tochterfirma pro-beam additive GmbH auf den industriellen Einsatz von zwei Verfahren: EBM (Electron Beam Melting) und WEBAM (Wire Electron Beam Additive Manufacturing). Das pulverbettbasierte EBM-Verfahren ist eine komplette Maschinen-Neuentwicklung auf Basis des firmeninternen Elektronenstrahl- und Anlagen-Know-hows. Dem drahtbasierten WEBAM-Verfahren hingegen liegt die Weiterentwicklung bestehender pro-beam-Anlagen zugrunde, die bereits vor Jahren mit Blick auf die Integration von Drahtzuführungssystemen und deren möglichen Anwendungsmöglichkeiten untersucht wurden.
Im Mai letzten Jahres läutete die Chiron Group mit der Vorstellung des AM-Cube eine neue Ära für den Tuttlinger Werkzeugmaschinenhersteller ein. Laserauftragsschweißen, das alternativ mit Metallpulver oder Draht erfolgen kann, eröffnet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Die Kombination verschiedener Verfahren lässt dabei kaum Wünsche offen.
Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) stößt in der Industrie auf großes Interesse. Die Fertigung mittels lichtbogenbasiertem Lagenaufbau ermöglicht eine große Flexibilität in der Bauteilgeometrie. Insbesondere für den Prototypenbau und für Kleinserien ist WAAM wirtschaftlicher als andere additive Prozesse für Metall. Entscheidend für die Qualität der gefertigten Bauteile ist der Schweißprozess: Cold Metal Transfer von Fronius bietet hierfür die besten Voraussetzungen.
LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen setzt strategischen Schritt in neues Forschungsfeld: Die Additive Fertigung ist eine Schlüsseltechnologie, die in den letzten Jahren in allen Industriezweigen auf großes Interesse und steigende Nachfrage gestoßen ist. Ihre Vorteile liegen vor allem in der Flexibilität, Nachhaltigkeit sowie im wirtschaftlichen Potenzial. Konkret heißt das, dass mit dem Additiven Fertigungsverfahren komplizierte Geometrien bei reduziertem Materialeinsatz und wenig Ausschuss realisiert werden können. Die hohen Margen bei gleichzeitig sinkenden Produktionskosten und signifikant reduzierten Durchlaufzeiten machen diese Technologie besonders attraktiv für die Industrie.