Rösler auf dem Weg zur Serie: automatisiert, verschlankt, ökonomisch

Vom 7. bis 10. November 2023 wird die Fachmesse Formnext in Frankfurt am Main wieder zur internationalen Plattform für den 3D-Druck und bietet Zugang zu den neuesten AM-Lösungen. Als einer der weltweit führenden Experten für industrielle Postprocessing-Lösungen präsentiert AM Solutions – 3D post processing technology auf seinem Messestand D59 in Halle 12.0 innovative Anlagen, die zu einer deutlich höheren Automatisierung, einer signifikanten Verschlankung der Prozesskette und somit zu einer nachhaltigeren und wirtschaftlicheren Produktion beitragen.

Das additive gefertigte Bauteil für ein Stethoskop wurde mit der 2-in-1-Lösung M1 basic sowohl geglättet als auch poliert.

Das additive gefertigte Bauteil für ein Stethoskop wurde mit der 2-in-1-Lösung M1 basic sowohl geglättet als auch poliert.

„Die Formnext ist für uns das Highlight des Jahres“, freut sich David Soldan, Head of AM Solutions – 3D post processing technology. „Sie ist die internationale Leitmesse für den 3D-Druck und ermöglicht fachlichen Austausch auf höchstem Niveau.“ Genau aus diesem Grund präsentiert das Unternehmen auf seinem 150 Quadratmeter großen Messestand neben zwei Neuheiten bewährte, weiterentwickelte Postprocessing-Lösungen, wie die S1 als effizienteste und wirtschaftlichste 2-in-1-Lösung für das Reinigen und die Oberflächenveredelung von Polymerteilen, die S2 als Lösung für die Serie, die eine gleichmäßige Reinigung und Oberflächenhomogenisierung von Kunststoffteilen im kontinuierlichen Durchlauf sicherstellt, die S1 Wet als vielseitige, sichere Nassstrahllösung, speziell für die Reinigung und Oberflächenveredelung von AM-Metallteilen und die C1, die dank perfekt abgestimmter thermischer und mechanischer Prozesse effizienter und deutlich schneller als marktübliche Lösungen Support und/oder Resin bei Photopolymeren entfernt.

AM Solutions - 3D post processing technology zeigt auf der diesjährigen Formnext auf 150 Quadratmetern sein breites Portfolio an automatisierten Lösungen zur Nachbearbeitung 3D-gedruckter Bauteile sowie zwei besondere Highlights.

AM Solutions - 3D post processing technology zeigt auf der diesjährigen Formnext auf 150 Quadratmetern sein breites Portfolio an automatisierten Lösungen zur Nachbearbeitung 3D-gedruckter Bauteile sowie zwei besondere Highlights.

Verschlankung der Prozesskette dank effizienter 2-in-1-Lösungen

„Wir denken immer weiter in Richtung Serie. Mit unserem 2-in-1-Prinzip bilden wir in nur einer Maschine zwei Prozessschritte ab, verschlanken damit die Prozesskette deutlich, erhöhen die Automatisierung und senken letztendlich die Stückkosten signifikant. Auf diese Weise setzen wir genau an einem Schmerzpunkt der Unternehmen an, die über eine Serienfertigung mittels 3D-Drucktechnologie nachdenken“, erklärt Soldan. Ein Beispiel hierfür ist das italienische Dienstleistungsunternehmen Weerg, das mit dem Einsatz einer S1 nicht nur erhebliche Investitionen für zusätzliche Maschinen und Produktionsfläche sparte, sondern auch die Bearbeitungszeit der 3D-Druckerzeugnisse um über 60 Prozent senken konnte. Zudem können nun deutlich mehr Teile, die aufgrund ihrer Größe und Empfindlichkeit vorher manuell nachbearbeitet werden mussten, maschinell behandelt werden. Hierdurch stieg der Anteil automatisiert bearbeiteter Komponenten von 60 auf 90 Prozent. „Diese beeindruckenden Zahlen zeigen, dass wir mit unserem einzigartigen Lösungsansatz auf dem richtigen Weg sind und den Herausforderungen, vor denen die Unternehmen in der Additiven Fertigung stehen, wirksam begegnen können“, unterstreicht Soldan.

Die C2 von AM Solutions - 3D post processing technology setzt auf das 2-in-1-Prinzip und vereint das chemische Oberflächenglätten und das Färben von AM-Kunststoffteilen in nur einem Prozessschritt.

Die C2 von AM Solutions - 3D post processing technology setzt auf das 2-in-1-Prinzip und vereint das chemische Oberflächenglätten und das Färben von AM-Kunststoffteilen in nur einem Prozessschritt.

Produkthighlights: Chemisches Glätten und Färben in einem Prozessschritt sowie neue M4

Auf dem erfolgreichen 2-in-1-Prinzip fußt auch die neue C2, die das chemische Oberflächenglätten und das Färben von AM-Kunststoffteilen in nur einem Prozessschritt vereint. „Unser Ziel ist es immer, die optimale Lösung für die Aufgabenstellungen unserer Kunden bzw. des Marktes zu realisieren und im Vergleich zu bestehenden Marktlösungen einen entscheidenden Mehrwert zu generieren. Deshalb haben wir uns bei der Entwicklung der C2 die notwendige Zeit genommen, um den aus Kundensicht perfekten Prozess zu schaffen: effizient, wirtschaftlich, platzsparend und gleichzeitig unbedenklich und sicher“, so Soldan.

Neben der C2 stellt AM Solutions – 3D post processing technology die neue und kompakte M4 vor. Sie eignet sich zum Oberflächenfinish, wie z. B. Schleifen, Glätten oder auch Polieren, von kleinen und mittelgroßen Metall- und Kunststoffteilen – unabhängig von der Drucktechnologie – und eröffnet ein breites Anwendungsspektrum. Das kompakte System ist auf das Plug-and-play-Prinzip ausgelegt, sodass eine zeitraubende Montage vor Ort entfällt. Auf smarte Weise sind die Bearbeitungsanlage und die Prozesswasseraufbereitung in einem System vereint und bieten so einen optimalen Bedienkomfort inklusive einer leicht verständlichen Maschinensteuerung. Der integrierte Prozesswasserkreislauf mit Reinigungszentrifuge (inkl. Schmutz- und Frischwasserbehälter) benötigt keine gesonderte Anbindung an Frischwasser oder Abwasser. Das Konzept der M4 sorgt für eine optimale Prozessstabilität und beste Oberflächenergebnisse. Darüber hinaus ermöglicht sie dank der wiederverwendbaren Prozessflüssigkeit einen ressourcenschonenden und somit wirtschaftlicheren Betrieb.

Die AM Solutions S1 wet  reduziert den Ra-Wert der Aluminiumspirale von 11,25 μm auf 4,43 μm innerhalb von acht Minuten in zwei Bearbeitungsschritten.

Die AM Solutions S1 wet reduziert den Ra-Wert der Aluminiumspirale von 11,25 μm auf 4,43 μm innerhalb von acht Minuten in zwei Bearbeitungsschritten.

Die neue M4 kombiniert auf smarte Weise einen Rundvibrator mit einer Prozesswasseraufbereitung zur Oberflächenbearbeitung 3D-gedruckter Kunststoff- und Metallbauteile.

Die neue M4 kombiniert auf smarte Weise einen Rundvibrator mit einer Prozesswasseraufbereitung zur Oberflächenbearbeitung 3D-gedruckter Kunststoff- und Metallbauteile.

Nah am Kunden: Neue Partnerschaften und Customized-Lösungen

Strategische Partnerschaften und Netzwerke sind ebenfalls ein wichtiger Schlüssel, um zukunftssichere und praxisnahe Systeme zu entwickeln. AM Solutions – 3D post processing technology ist hier sehr aktiv und wird zur Formnext einige Überraschungen für die Branche bereithalten.

Da Unternehmen aufgrund mangelnder Standards und Normen im 3D-Druck meist vor unterschiedlichsten Herausforderungen und Gegebenheiten stehen, versteht sich AM Solutions – 3D post processing technology nicht nur als Lieferant, sondern als wertvoller Entwicklungs- und Projektpartner. „Wir schauen uns nicht nur oberflächlich um, sondern steigen bei Bedarf auch in die Prozesse ein und finden mit unseren Kunden gemeinsam eine auf deren Prozess zugeschnittene Lösung“, erklärt Soldan. Beispielhaft hierfür wird auf der Formnext eine kundenspezifische Lösung für Sauber Motorsports präsentiert. Dass AM Solutions – 3D post processing technology solche Projekte auch realisieren kann, ist dank einer starken und unabhängigen Mutter möglich. Die Rösler Oberflächentechnik GmbH ist seit über 80 Jahren auf dem anspruchsvollen Gebiet der Oberflächenbearbeitung mit eigener Entwicklung, Maschinenbau, SPS-Programmierung in den verschiedensten Branchen und in unterschiedlichen Automatisierungsstufen – von hochwertiger Einzelteilbearbeitung bis hin zur Serienfertigung – tätig.

AM Solutions – 3D post processing technology auf der Formnext: Halle 12.0, Stand D59

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