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Die Neuenhauser Maschinenfabrik erweitert ihre Aktivitäten im Bereich der Additiven Fertigung und ist ab sofort offizieller Verarbeiter der Luvocom® 3F-Fokusmaterialien der Lehvoss Group. Damit vertieft das Unternehmen seine Kompetenz im industriellen 3D-Druck und bietet sowohl interne Anwendungen als auch Dienstleistungen für externe Auftraggeber auf Basis qualifizierter Hochleistungsfilamente an.
Die Anforderungen an Ersatzteile in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sind hoch: extreme mechanische Belastungen, aggressives Reinigungsumfeld und permanent hohe Taktzahlen in Abfüll- und Verpackungslinien. Gemeinsam zeigen Morsan und die Lehvoss Group, wie industrielle 3D-Druck-Technologien hier neue Maßstäbe setzen – mit digital verfügbaren Ersatzteilen, gefertigt aus leistungsfähigen Luvocom® 3F-Materialien.
In industriellen Fertigungsumgebungen mit elektronischen Baugruppen oder explosionsgefährdeten Zonen ist kontrollierte Ableitung elektrostatischer Ladungen ein Muss. Für solche Anwendungen wurde speziell das Material F3 PA ESD entwickelt – ein polyamidbasiertes, ESD-fähiges Filament für das MEX-Verfahren. Entwickelt von Fiberthree kombiniert es mechanische Stabilität mit definierten ESD-Eigenschaften und adressiert damit typische Anforderungen an Werkzeuge, Trays, Halterungen und Montagehilfen.
Sind verschleißfeste Bauteile aus Hochleistungskunststoffen gefragt, bietet igus mit über 50 verschiedenen Werkstoffen für den Spritzguss das passende Material. Für die kostengünstige und schnelle Herstellung von Bauteilen mit besonderen Formen, Prototypen oder auch Kleinserien kommt der 3D-Druckservice ins Spiel. Damit Kunden nun auch unkompliziert hochstabile, verschleißfeste und PTFE-freie Bauteile aus dem 3D-Druck erhalten können, hat igus jetzt sein Filament-Portfolio mit iglidur i190PF weiter ausgebaut.
gastkommentar
Eigentlich möchte man gerne sagen, dass der 3D-Druck in der Kunststoffindustrie als komplementäres Verfahren zur Herstellung von Bauteilen angekommen wäre. Tatsächlich zeigt die K 2025 dies nicht. Gemäß den aktuellen hohen Wachstumsraten beim Volumen der 3D-gedruckten Kunststoffe und dem Potenzial, mit 3D-gedruckten Bauteilen die Effizienz von Anwendungen deutlich zu steigern, verpasst die Kunststoff-Industrie große Chancen, wenn sie den 3D-Druck weiterhin ignoriert.
Ein Schwerpunkt des diesjährigen JEC-Messeauftritts der Lehvoss-Gruppe im März in Paris sind Lösungen im Bereich Flammschutz. Spezielle Anwendungen im Transportbereich stellen hohe Anforderungen an die verwendeten Materialien. Eine relevante Norm ist hier die ISO 45545 zum Flammschutz im Schienenverkehr. Hier bietet Lehvoss hochwertige und innovative Flammschutzlösungen sowie Fertigmaterialien für verschiedene Verarbeitungsmethoden an. Dazu gehören Pultrusion, Spritzgießen und 3D-Drucken.
Die Technologie des 3D-Drucks von Kunststoffen kann deutlich ressourcenschonender sein als herkömmliche Fertigungstechnologien, weil z. B. nur genau so viel Material eingesetzt wie für das zu fertigende Bauteil benötigt wird. Auch werden Bauteile nur für den tatsächlichen Bedarf gedruckt, was gerade bei der Fertigung von Ersatzteilen ein erheblicher Vorteil ist. Trotzdem ist 3D-Druck nicht per se nachhaltig.
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Ein 3D-Drucker kann dreidimensionale Objekte erschaffen, zum Beispiel aus Kunststoff. Doch dafür benötigt das Gerät auch das entsprechende Ausgangsmaterial – das sogenannte Filament. Dies stellt die FH Münster für ihre Forschung und Lehre künftig selbst her und kann damit Spezialanfertigungen herstellen, den stofflichen Kreislauf schließen und Kosten einsparen: Im Labor für Kunststofftechnologie und Makromolekulare Chemie auf dem Steinfurter Campus hat Labormeister Martin Althoff nun eine Anlage zur Filamentherstellung in Betrieb genommen, die er gemeinsam mit der studentischen Hilfskraft Alexander Biermann sowie dem auszubildenden Verfahrensmechaniker Philipp Bischoff im vergangenen Jahr geplant hat.
Der motion plastics Spezialist igus hat mit igumid P190 ein neues Filament für den 3D-Druck entwickelt, das durch die Verstärkung mit Kohlefaser extrem steif und fest ist. Dadurch eignet es sich sowohl für Strukturbauteile und Sonderanschlusselemente für Energieketten als auch für den 2-Komponenten-3D-Druck in Kombination mit iglidur i190. Verfügbar ist igumid P190 als Filament zum Selbstdrucken sowie bald auch im Online-3D-Druck-Service von igus.
Stratasys Ltd. (NASDAQ: SSYS), ein führender Anbieter von Polymer-3D-Drucklösungen, gab im November 2021 bekannt, dass im Rahmen einer jährlichen „Open Material”-Lizenz auch Materialien von Drittanbietern für FDM®-3D-Drucker erhältlich sind. Das Unternehmen unterstützt bereits eine offene Materialverfügbarkeit für Stereolithografie-3D-Drucker der Neo-Serie sowie für die kürzlich angekündigten 3D-Drucker Stratasys Origin® One und Stratasys H350™. Durch die Ausweitung dieses Materialökosystems auf die FDM-Technologie ermöglicht Stratasys seinen Kunden, neue Anwendungen für anspruchsvolle Anforderungen mit mehreren Materialquellen zu realisieren.
Auf der Formnext wird die Lehvoss Group innovative, polymerbasierte Materialien für den anspruchsvollen 3D-Druck und deren Anwendungen vorstellen. Es wird demonstriert wie hohe Ansprüche der Endkunden bezüglich Produktqualität, Reproduzierbarkeit und Verarbeitbarkeit Berücksichtigung finden. Dabei stehen die Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit ebenso im Fokus.
Schmier- und wartungsfreie Kunststoffbauteile lassen sich bei igus jetzt mit einer Größe von bis zu drei Metern drucken. Die leichten Tribo-Komponenten werden in nur einem einzigen Druckvorgang gefertigt und sind bis zu 50-mal abriebfester als Standard-Kunststoffe. Damit eignen sie sich ideal für den kostensparenden Einsatz im Großmaschinenbau.
Sicherstellung der Produktivität ist für Fertigungsunternehmen oberstes Gebot. Das gilt auch für Equipment im Desktopumfeld und damit auch für Geräte in der Additiven Fertigung. Funktionierender Service und zugesicherte Verfügbarkeit sind hier aber noch lange nicht selbstverständlich. Picco Die Service GmbH zeigt, dass es auch anders geht. Der Name ist Programm. Von Georg Schöpf, x-technik
Das Unternehmen Phoenix Pianos aus Großbritannien hat in seinen Klavieren das Hammersystem, mit dem die Saiten angeschlagen werden, überarbeitet. Statt überwiegend Holz kommen hier nun neben Kohlefaser auch iglidur Hochleistungskunststoffe des motion plastics Spezialisten igus zum Einsatz. Sie sind besonders langlebig und verschleißfest und im Gegensatz zum traditionell eingesetzten Holz überaus feuchtigkeits- und witterungsbeständig.
Additive Manufacturing (AM) eröffnet bereits heute neue Möglichkeiten in anspruchsvollen Anwendungen. Um entsprechende Technologien weiter voranzutreiben, arbeitet ein Projektteam unter der Leitung der Lehvoss Group bestehend aus der University of Exeter (Center for AM), Victrex, FDM Digital Solutions, Q5D Technology und GRM Consulting an der Identifizierung, Entwicklung und Optimierung von Materialien und Lösungen für das Überdrucken von Organoblechen und andere Komponenten. Avisierte Industrien sind der Automobilbau, die Luftfahrt, die Medizintechnik und die Verteidigung. Als Zielanwendungen sind u.a. elektronische Komponenten, Sensoren, Strukturbauteile und medizinische Instrumente und Hilfsmittel definiert.
Die Neue Materialien Bayreuth GmbH entwickelt in einem Kooperationsprojekt ein neuartiges Verfahren, das erstmals den Metallfilament-Druck von nicht schweißbaren Hochtemperatur-Legierungen ermöglicht.
Zur diesjährigen digitalen Rapid.Tech 3D vom 22. bis 23. Juni 2021 bietet die PPprint GmbH Messebesuchern einen ausführlichen Einblick in den 3D-Druck mit Polypropylen (PP) und stellt ihr Produktportfolio vor. Als Spezialist für den 3D-Druck mit PP hat PPprint ein Komplettpaket aus drei Komponenten entwickelt, das den professionellen und qualitativen 3D-Druck von PP auf handelsüblichen extrusionsbasierten 3D-Druckern ermöglicht. Auf der Rapid.Tech 3D 2021 besteht die Möglichkeit eines intensiven Austauschs am PPprint Messestand und die Teilnahme an Fachvorträgen zum Thema 3D-Druck mit Polypropylen.
Leicht zu verarbeitendes FDM-Filament iglidur I190 sorgt für eine schnelle Fertigung von hochfesten Verschleißteilen: Um solche Teile in Sonderabmessungen schnell und kostengünstig herstellen zu können, hat igus jetzt mit iglidur I190 ein neues, einfach zu verarbeitendes Allrounder-Filament entwickelt. Es zeichnet sich durch eine hohe mechanische Biegefestigkeit von 80 MPa aus. Der tribologisch optimierte Werkstoff ist schmier- und wartungsfrei und lässt sich auf allen handelsüblichen 3D-Druckern mit einer beheizbaren Druckplatte verarbeiten.
Flammwidrige 3D-Druck-Kunststoffe für Anwendungen in Schienenfahrzeugen geprüft nach EN 45545: Die Verwendung von Kunststoffen in Schienenfahrzeugen ist seit vielen Jahren Stand der Technik. Die Unternehmensgruppe Lehmann&Voss&Co stellt mit der Produktreihe LUVOCOM 3F Kunststoffe zur Verfügung, die für 3D-gedruckte Bauteile zum Einsatz sowohl im Außen- als auch im Innenbereich von Schienenfahrzeugen geeignet sind. Neben der Verwendung in neuen Fahrzeugen spielt die Additive Fertigung auch ihre Stärken bei der Ersatzteilherstellung aus.
Die hohe UV-Beständigkeit von ASA, die Elastizität von TPU oder die Widerstandsfähigkeit von kohlefaserverstärktem ABS: Die Anforderungen an technische Thermoplaste in der Additiven Fertigung sind hoch, die Einsatzbereiche vielfältig. Sie reichen von Prototypen in der Automobilindustrie bis zu Kleinserien in der Medizintechnik.
Polypropylen (PP) ist eines der bedeutendsten Kunststoffmaterialien und verbindet eine hervorragende Recyclebarkeit mit vorteilhaften Eigenschaften hinsichtlich Mechanik, Chemikalienbeständigkeit und Biokompatibiliät. Die PPprint GmbH fokussiert sich auf den 3D-Druck mit Polypropylen und bietet ein einzigartiges Produktportfolio für den erfolgreichen professionellen 3D-Druck und für industrielle Anwendungen an. Die jüngste Innovation des Unternehmens ist das weltweit erste break-away Stützmaterial für PP, mit dem es nun möglich ist, noch komplexere Geometrien und Produkte mit Überbrückungen, Überhängen und Öffnungen problemlos und in höchster Qualität herzustellen.
PEEK (Polyetheretherketon) ist ein hochtemperaturbeständiger, thermoplastischer Kunststoff und bildet mit wenigen weiteren Kunststoffen die Leistungsspitze der Hochleistungsthermoplaste. Apium ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Additiven Fertigung und Hersteller materialextrusionsbasierter Systeme zur Verarbeitung von Hochleistungsthermoplasten. Die Technologie des Unternehmens wird zur Erzeugung von Prototypen, Produktionsteilen, Betriebsmitteln und Fertigungswerkzeugen in Industrie und Medizintechnik eingesetzt.
Hygienische Sonderlösungen sind in der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie das A und O. Daher greifen bereits jetzt viele Anwender auf die FDA-konformen iglidur Gleitlager und Halbzeuge aus Hochleistungskunststoffen von igus zurück. Damit Anwender noch mehr Gestaltungsfreiheiten in der Konstruktion ihrer Maschine haben, hat igus jetzt seinen temperaturbeständigen, langlebigen und bewährten Werkstoff iglidur A350 auch als 3D-Druck-Tribo-Filament entwickelt.
Durch die Zusammenarbeit von Ultimaker und igus wird die Verarbeitung der iglidur Tribo-Filamente in den 3D-Druckern von Ultimaker erheblich erleichtert. Es sind weder fachmännisches Know-how noch Programmierkünste erforderlich, um schmierfreie, verschleißarme Komponenten herzustellen. Möglich machen das umfangreiche Materialtests und die Open Source Software Cura.
Von faserverstärkt, über flammhemmend, UV-beständig, abriebfest, chemikalienbeständig, elektrostatisch dissipativ oder lebensmitteltauglich bietet die EVO-tech GmbH für jede Anforderung das passende Filament. Die große Materialvielfalt in Kombination mit den EVO-tech 3D-Druckern EL-11 und EL-102 ermöglicht der Industrie den professionellen Einsatz der Additiven Fertigung.