Die Branchenplattform von x-technik
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Die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) entwickelt beschleunigte Stereolithografie-Verfahren für Flüssigharze sowie bio- und Rezyklat-basierte Pulver für den Sinterprozess. Zudem forscht es an Design und Einsatz innovativer Metamaterialien.
gastkommentar
Eigentlich möchte man gerne sagen, dass der 3D-Druck in der Kunststoffindustrie als komplementäres Verfahren zur Herstellung von Bauteilen angekommen wäre. Tatsächlich zeigt die K 2025 dies nicht. Gemäß den aktuellen hohen Wachstumsraten beim Volumen der 3D-gedruckten Kunststoffe und dem Potenzial, mit 3D-gedruckten Bauteilen die Effizienz von Anwendungen deutlich zu steigern, verpasst die Kunststoff-Industrie große Chancen, wenn sie den 3D-Druck weiterhin ignoriert.
Carbon, ein führendes Unternehmen im Bereich der 3D-Drucktechnologie, hat die Markteinführung von FP3D bekanntgegeben, einem innovativen Resin für die Herstellung flexibler, herausnehmbarer Teilprothesen. Das neue Material ist das erste Dental-Resin, das auf der bewährten Dual-Cure-Chemie von Carbon basiert. Es vereint außergewöhnliche Haltbarkeit, Transluzenz, Maßhaltigkeit und Flexibilität mit einer natürlichen Ästhetik und bietet zugleich deutliche Kostenvorteile gegenüber konventionellen Herstellungsverfahren.
Warum bei Photopolymeren oft weniger mehr ist: Die Additive Fertigung hat sich in den letzten Jahren in vielen Branchen etabliert – nicht nur in der Luft- und Raumfahrt oder der Medizintechnik, sondern zunehmend auch im Konsumgüterbereich, im Maschinenbau oder in der Ersatzteilproduktion. Dennoch hält sich ein Dogma hartnäckig: Ohne umfangreiche Zertifizierungen, Freigaben und Qualitätssicherungen ist ein 3D-gedrucktes Bauteil vermeintlich unbrauchbar. Doch wie realistisch ist diese Erwartung – gerade im Bereich der Photopolymere?
Stratasys Ltd. gab im Juli 2025 die Markteinführung von P3™ Silicone 25A bekannt, einem Hochleistungsmaterial, das in strategischer Zusammenarbeit mit Shin-Etsu, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Silikontechnologie, entwickelt wurde. Dieses universell einsetzbare Silikon wurde exklusiv für die Stratasys Origin® DLP-Plattform entwickelt und ermöglicht die Herstellung flexibler Teile, die die Leistungsfähigkeit von traditionell geformtem Silikon erreichen.
Als Anbieter von Photopolymeren hat sich Altana Cubic Ink auf Anwendungsszenarien der Additiven Fertigung spezialisiert. Industrietaugliche Materialien und damit umsetzbare Applikationen stehen dabei im Fokus. Relativ neu im Anwendungsportfolio ist das Thema 3D-gedruckte Spritzgießwerkzeuge und dabei insbesondere sogenannte One-Shot-Molds, die in der Einzelteil- und Kleinserienfertigung in Originalwerkstoffen völlig neue Möglichkeiten eröffnen.
branchengeschehen
Carbon, ein führender Anbieter von 3D-Drucklösungen für die digitale Zahnmedizin, präsentiert auf der IDS 2025 in Köln (Halle 3.1, Stand L009) neue Entwicklungen im Bereich Automatisierung, Materialinnovation und Workflow-Optimierung. Die erweiterte Automatic Operation (AO) Suite unterstützt Dentallabore dabei, Prozesse effizienter zu gestalten und ihre Produktion skalierbar zu machen.
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anwenderreportage
Um die Lücke zwischen Additiver Fertigung und dem Spritzgießen zu schließen, hat die Altana New Technologies GmbH die Cubic Ink Mold-Materialien zur Herstellung von One-Shot-Molds entwickelt. Zusammen mit der rapid product manufacturing GmbH wurden dieses Material fit für den industriellen Einsatz gemacht.
Hochpräzise, kleine Bauteile sind in der Elektronik sehr gefragt, da die Endprodukte immer kleiner und komplexer werden. Mit der Präzisionsmikro-Stereolithografie von Boston Micro Fabrication (BMF) lassen sich Elektronikkomponenten ohne hohe Kosten und lange Vorlaufzeiten produzieren. In einem neuen Guide erklärt BMF, wie das innovative Verfahren in Produktentwicklung, Prototyping und Produktion erfolgreich eingeführt wird.
Boston Micro Fabrication (BMF), ein führender Anbieter fortschrittlicher 3D- Drucksysteme für Anwendungen mit ultra-hoher Präzision, konnte 2024 sein Umsatzwachstum aufgrund von Erfolgen in mehreren Bereichen weiter fortsetzen. Vor allem wurden seine 3D-Drucksysteme für Entwicklung, Prototyping und Kleinserienfertigung verstärkt nachgefragt.
Stratasys gibt bekannt, dass TrueDent-D-Kunstharz in Europa als Medizinprodukt der Klasse I mit CE-Kennzeichnung angeboten wird. Dies ermöglicht den Verkauf der monolithischen Multimaterial-3D-Drucklösung TrueDent in europäischen Ländern, die eine CE-Kennzeichnung erfordern.
veranstaltung
Gespannt blicken Anwender und Hersteller auf die anstehende Leitmesse Formnext 2024 in Frankfurt. Welche Neuheiten oder Weiterentwicklungen wird es zu sehen geben? Wie stellt sich die 3D-Drucktechnologie dar und was kann man ihr für die Zukunft zutrauen?
Nano Dimension Ltd., ein führender Anbieter von additiv gefertigten Elektroniken (AME) sowie von multidimensionalen Polymer- und Keramik-Additiv-Fertigungslösungen (AM) im Bereich 3D-Druck, wird die Formnext nutzen, um neue technologische Entwicklungen in den Bereichen Software und Materialien im Rahmen seines stetig wachsenden AM- und Mikro-AM-Portfolios vorzustellen.
Cubic Ink entwickelt und vertreibt nicht nur Harze für VAT-basierte 3D-Drucktechnologien, sondern hat auch Expertise auf dem Gebiet von Inkjettinten für das Material Jetting. Im Bereich der Additiven Fertigung spielt diese Technologie derzeit nur eine Nebenrolle. Cubic Ink will das mit hochperformanten Materiallösungen ändern.
Cubic Ink hat mit der Mold-Serie eine Materialklasse für den One-Shot-Mold (OSM) entwickelt, die auf gängigen Harzdrucksystemen wie DLP, LCD oder SLA druckbar sind und entwickelt diese stetig weiter. Auch für Spritzgießanwendungen steht ein geeignetes Harz für den Formenbau zur Verfügung sowie ein spezielles Material für ESD-geschützte Sonderwerkzeuge.
Harzbasierte AM-Systeme sind in der Industrie mittlerweile weit verbreitet. Welche Bedeutung die richtige Nachbearbeitung auf die Qualität des fertigen Teils hat, ist vielen dabei nicht bewusst. Bei Altana Cubic Ink® legt man großen Wert darauf, Anwendern die richtige Postprocessing-Strategie zur Verfügung zu stellen, damit jedes Teil am Ende die perfekten Eigenschaften aufweist.
Im Bereich der Photopolymere gab es in den letzten Jahren enorme Entwicklungen. Der Bedarf an Hochleistungsmaterialien ist groß und die Anforderungen der Industrie steigen kontinuierlich. Mit Cubic Ink® – eine Marke der Altana New Technologies GmbH – stellt sich Altana der Herausforderung und entwickelt neben Standardwerkstoffen für DLP-, LCD- und SLA-Anwendungen auch maßgeschneiderte Werkstofflösungen speziell für das Material Jetting und Sonderwerkstoffe für unterschiedlichste Industrien.
Zum ersten Mal wurden die mechanischen Eigenschaften von 2PP-3D-gefertigten Proben im Milli- bis Zentimeterbereich mit Hilfe etablierter standardisierter Methoden getestet. Dieser Durchbruch wurde durch die Kombination des schnellsten kommerziell erhältlichen 2PP-3D-Druckers (NanoOne) mit Harzen ermöglicht, die mit sehr hohen volumetrischen Bauraten verarbeitet werden können, was das notwendige Upscaling erlaubte.
3D Systems kündigte im Juli neue Materialien zur Erweiterung seiner Stereolithografie- (SLA) und Figure 4®-Portfolios an. Diese neuen Hochleistungsmaterialien ermöglichen eine effiziente Produktion von Endnutzungsteilen in Branchen wie der Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Halbleiter- und Konsumgüterindustrie.
Stratasys Ltd. (NASDAQ: SSYS), ein führender Anbieter von 3D-Polymerdrucklösungen, gab heute die vollständige Übernahme des Geschäftsbereichs für additive Fertigungsmaterialien der Covestro AG bekannt. (DAX: 1COV). Die unmittelbar wertsteigernde Übernahme umfasst F&E-Einrichtungen und -Aktivitäten, globale Entwicklungs- und Vertriebsteams in Europa, den USA und Asien, einen Bestand von etwa 60 additiven Fertigungsmaterialien und ein umfangreiches Schutzrechteportfolio mit Hunderten von Patenten und Patentanmeldungen.
Die Lehvoss Group präsentierte auf der JEC World 2023 neue Lösungen für den Brandschutz im Transportwesen, in Elektrofahrzeugen und anderen Branchen sowie neue Innovationen für Pultrusion und 3D-Druck in Halle 6, Stand C56.
Siemens demonstriert auf der diesjährigen Formnext, der internationalen Fachmesse für Additive Manufacturing, wie eine nachhaltige Additive Fertigung aussieht. Anhand von mehreren Anwendungsfällen zeigt das Technologieunternehmen, wie Ressourcen, CO₂-Fußabdruck und Umweltbelastung reduziert werden können. Hierfür muss die ganze Wertschöpfungskette eines Produkts transparent betrachtet werden. Dann lassen sich Klimaziele erreichen und eine umweltfreundliche Industrie gestalten.
Henkel und Carbon geben den Ausbau ihrer strategischen Partnerschaft bekannt und kündigen neue Harze an, die voraussichtlich ab 2023 auf der „Idea-to-Production“-Plattform von Carbon zur Verfügung stehen. Die Erweiterung der Partnerschaft baut auf der erfolgreichen Markteinführung von LOCTITE IND405 Clear im Jahr 2020 auf, ein robustes, klares Harz, das in der Produktion von Gehäusen und Verkleidungen eingesetzt wird.
Nicht entflammbare UL94-V0 zertifizierte Materialien sind für viele Anwendungen in der Automobil- und Stecker-/Elektronik-Industrie von großer Bedeutung. Dabei kommt es darauf an, dass für jedes Bauteil dieselben flammhemmenden Eigenschaften reproduzierbar erreicht werden. Genera hat zusammen mit Altana ein DLP-Harz qualifiziert, das zusammen mit dem neuen G3 All-in-one-System zur Formnext diesen Herbst eine neue Ära in der additiven Serienfertigung einläuten könnte.
Mit iglidur i3000 stellt igus jetzt das weltweit erste 3D-Druck-Resin speziell für den DLP-3D-Druck von Verschleißteilen vor. Damit ist die Additive Fertigung besonders kleiner und präziser Bauteile mit einer 30- bis 60-fach höheren Lebensdauer als bei herkömmlichen 3D-Druck-Harzen möglich. Parallel dazu erweitert igus seinen 3D-Druckservice um DLP-Drucker, die eine Auflösung von 0,035 Millimeter erreichen.