Additive Designprozesse erlebbar gemacht

Bibus Austria stellt auf der Intertool den Weg vom Modellscan bis zum 3D-Druck vor: Mit einer umfangreichen Ausstattung an Softwarelösungen, Geräten und Maschinen präsentierte sich die Bibus Austria GmbH auf der diesjährigen Intertool in Wien als kompetenter Ansprechpartner für die Additive Fertigung. Der neue ProJet MJP 2500 von 3D Systems feierte dort auch seine Österreichpremiere. Autor: Georg Schöpf / x-technik

Mit dem Sculpt touch ist die intuitive Erstellung von 3D-Geometrien auch für den technisch weniger versierten Anwender problemlos möglich.

Mit dem Sculpt touch ist die intuitive Erstellung von 3D-Geometrien auch für den technisch weniger versierten Anwender problemlos möglich.

3D – Demo Days bei BIBUS Austria

20. bis 23. Juni 2016 im Showroom der BIBUS Austria GmbH in 3423 St. Andrä – Wördern
Fertigung individueller Bauteile für Klein- und Mittelbetriebe
Scan- und Softwarelösungen
Live Scannen mit Flächenrückführung und Soll – Ist Vergleich
Um Terminvereinbarung wird gebeten

Mittlerweile zählt die Bibus Austria GmbH aus St. Andrä-Wödern zu den festen Größen im österreichischen Markt für Additive Fertigung. So präsentierte sich das Unternehmen auf der Intertool, die vom 10. bis 12. Mai in Wien stattfand, auch mit einem großen Aufgebot an Lösungskomponenten zu diesem Thema.

Bibus präsentierte sich auf der Intertool in Wien als Gesamtlösungsanbieter für Additive Fertigung mit einem breit gefächerten Angebot an Maschinen und Zusatztools.

Bibus präsentierte sich auf der Intertool in Wien als Gesamtlösungsanbieter für Additive Fertigung mit einem breit gefächerten Angebot an Maschinen und Zusatztools.

Der ProJet MJP 2500 feierte mit Bibus auf der Messe seine Österreich-Premiere.

Der ProJet MJP 2500 feierte mit Bibus auf der Messe seine Österreich-Premiere.

Ing. Mag. Bernd Tröster
Geschäftsführer Bibus Austria GmbH

„Mit den Systemkomponenten, die wir auf der Messe gezeigt haben, bieten wir eine durchgängige Lösungskette für die Erstellung von 3D-Daten bis zum Druck der fertigen Modelle. Trotzdem ist es wichtig, sich den jeweiligen Anwendungsfall genau anzusehen und die geeigneten Komponenten auszuwählen um im Tagesgeschäft produktiv arbeiten zu können.“

Österreichpremiere für neue Maschine

Highlight auf dem Messestand war sicherlich auch die neue ProJet® MJP 2500 Maschine von 3D Systems, die erstmals in Österreich gezeigt wurde. Es handelt sich dabei um einen Multijet Printer der sich durch besondere Präzision im Druckergebnis auszeichnet. Bei einem Bauraum von 295 x 211 x 142 mm (X/Y/Z) bietet das System eine Auflösung von 800 x 900 x 790 dpi (X/Y/Z), was einer Schichtstärke von 32 µm entspricht. Das allein macht die Maschine aber noch nicht zur Produktionsmaschine. Auch hinsichtlich Produktivität und Betriebskomfort hat sich der Hersteller 3D Systems an den Anforderungen der Industrie orientiert. Sowohl die Behälter für das Baumaterial als auch die Behälter für das Supportmaterial liegen in doppelter Ausführung vor und können automatisch umgeschaltet werden. Das bedeutet, dass bei der neuen MJP 2500 ein 24/7 Betrieb nun problemlos möglich ist. Auch was die Auswaschzeiten für das Supportmaterial angeht sind lediglich 30 Minuten ein durchaus vielversprechender Wert. Das System kann unterschiedliche VisiJet® M2-Werkstoffe verarbeiten und bietet vom stabilen über flexiblen Werkstoff bis hin zum transluzenten Material verschiedene Optionen. Die kompakten Außenabmessungen machen eine Nutzung der Maschine auch in Office-Umgebungen und Entwicklungsbüros problemlos möglich. Außerdem zeichnet sie sich durch die schnelle Inbetriebnahme als wirkliche Turn-Key-Lösung aus.

Datengenerierung leicht gemacht

Oftmals kommt man nicht umhin, vorhandene Geometrien, die nicht in Form von 3D-Daten vorliegen, vom bestehenden Bauteil abzunehmen. Auch dafür bietet Bibus eine Lösung von 3D Systems an. „Schon manches Mal standen unsere Kunden vor der Anforderung, dass zwar ein Bauteil verfügbar war, aber die Daten dafür nicht“, erzählt Daniel Kopp, Produktmanager Additive Fertigung bei Bibus. „Da ist es sehr vorteilhaft, eine Lösung für das Scannen von Objekten mit anschließender Geometrierückführung zur Verfügung zu haben. Mit Geomatic Capture ist es nicht nur möglich, die Geometrie zu scannen, sondern auch über Geomatic Control mit CAD-Daten zu vergleichen, was das System zu einem hervorragenden Werkzeug für die Qualitätssicherung macht“, ergänzt er. Der Geomatic Capture besteht aus einem 3D Scanner, einer Drehscheibe sowie der erforderlichen Software und ist in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich. Mit der Software lassen sich die aufgezeichneten Geometriedaten problemlos aus unterschiedlichen Ansichten zusammenführen und in ein STL-File umwandeln, oder über Geomatic Design X direkt an Siemens NX, PTC creo, Autodesk Inventor oder SolidWorks übergeben.

Design in der Hand

Aber auch für die Erstellung von Designvorlagen hat Bibus eine Lösung im Portfolio. Wer nicht im Umgang mit CAD-Systemen versiert ist, hat es oft schwer, einfach an 3D-Daten zu kommen. „Für diesen Zweck ist die Kombination aus Geomagic Sculpt, einer Software für die intuitive Erstellung von 3D Geometrien in Verbindung mit dem Geomagic Touch, einem haptischen Eingabedevice, bestens geeignet. Der Geomagic Touch verhält sich wie ein Stift, der über eine Mechanik im Raum bewegt wird und so das Bearbeiten eines virtuellen Modells am Bildschirm ermöglicht. Dabei liefert das Gerät ein physikalisches Feedback. Man spürt den Widerstand, wo Material ist und kann so punktgenau am Modell arbeiten, wie an einem realen Werkstück“, erklärt Bernd Tröster, Geschäftsführer von Bibus Austria.

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