Rapid.Tech 3D: KTM nutzt einzigartiges Genera-Know-how für ganzheitliche additive Prozesse

Das österreichische Startup Genera lässt die AM-Welt aufhorchen. Ihr Stereolithografie-System (DLP) ermöglicht das sichere reproduzierbare Drucken und Nachbearbeiten von Bauteilen in einem ganzheitlichen Prozess. Die Teile können sofort verwendet werden. Diese Performance überzeugte auch Europas größten Motorradhersteller KTM. Beide Unternehmen geben zum Rapid.Tech 3D Fachkongress 2022 in Erfurt Einblicke in ihre Zusammenarbeit. Genera ist mit seinem System-Know-how außerdem erstmals Aussteller auf der ältesten deutschen AM-Kongressmesse.

3D-gedruckte elastische Gitterstrukturen, sogenannte Lattice-Strukturen, die z. B. Sitzbankschäume beim Motorrad ersetzen und für mehr Komfort sorgen. (Bild: KTM)

3D-gedruckte elastische Gitterstrukturen, sogenannte Lattice-Strukturen, die z. B. Sitzbankschäume beim Motorrad ersetzen und für mehr Komfort sorgen. (Bild: KTM)

Termin: Rapid.Tech 3D 2022

17. bis 19. Mai 2022
Messe Erfurt, DE
www.rapidtech-3d.com

Wie so oft in der Industrie finden Unternehmen über herausfordernde Aufgaben zusammen. KTM Technologies suchte einen Hersteller elastischer Prototypenteile für Sitze. Viele industrielle 3D-Drucker konnten die Anforderungen nicht erfüllen. Genera konnte. „Mit diesem System ist es gelungen, die gewünschten Prototypen nach den Standards zu fertigen, die für die weitere Serienproduktion erforderlich sind. Mittlerweile arbeiten wir kontinuierlich zusammen. Wir brauchen den 3D-Druck für unsere Entwicklungsprojekte“, betont Florian Fischer. Der Projektleiter für additive Fertigung bei KTM Technologies und Genera-Gründer und -Geschäftsführer Dr. Klaus Stadlmann werden zum Rapid.Tech 3D-Fachkongress aufzeigen, welche Möglichkeiten der industrielle DLP-Prozess für neue Motorradapplikationen bei KTM bietet.

Das Genera-Team informiert außerdem in der Rapid.Tech 3D-Ausstellung zu seinen Produkten und Leistungen. „Mit unserem DLP-System G2/F2 sind wir 2020 in den Markt gestartet. Seitdem haben wir die Entwicklung vorangetrieben und können weitere Produkte vorstellen, so eine Automatisierungszelle für einen 24-Stunden-Betrieb des G2/F2-Systems und ein kompaktes kombiniertes All-in-One-System, die G3, für Drucken, Waschen und Nachbelichten, das vor allem für kleinere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen interessant sein dürfte“, sagt Dr. Stadlmann und ergänzt: „Wir freuen uns bei unserer Premiere in Erfurt auf interessante Gespräche. Vielleicht lässt sich bereits das eine oder andere Projekt anbahnen. Auch zum Thema Materialauswahl können wir einiges beitragen.“ Genera hat sich mit Partnern wie Henkel, Basf und Evonik ein großes Portfolio an Materialien aufgebaut, die für den DLP-Prozess qualifiziert sind. „Der Anwender kann sich darauf verlassen, was im Datenblatt steht“, unterstreicht Florian Fischer.

Genera-Gründer und -Geschäftsführer Dr. Klaus Stadlmann. (Bild: Genera)

Genera-Gründer und -Geschäftsführer Dr. Klaus Stadlmann. (Bild: Genera)

Nachhaltige Mobilität von Fahrrad bis Flugzeug dominiert ersten Kongresstag

Der KTM-Experte und der Genera-Gründer sind mit ihrem Tandem-Vortrag Teil eines von Mobilitätsthemen dominierten Eröffnungstages der Rapid.Tech 3D. Keynotes von Porsche, Airbus und Sauber zeigen auf, wie AM für Innovationen in der E-Mobilität, in weiteren Straßen- und in Luftfahrzeugen genutzt wird. Noch mehr in die Anwendungsbreite geht das anschließende Forum Automobil & Mobilität. „3D-Druck erweist sich zunehmend als ein Hebel für nachhaltige Mobilitätslösungen. Bei der Themenauswahl haben wir Wert daraufgelegt, über den Automobilbereich hinaus die vielfältigen Ansätze vorzustellen, die es vom Fahrrad über den Zug bis hin zum Flugzeug gibt. Es handelt sich dabei keineswegs mehr um Exoten, sondern um alltagstaugliche Verkehrsmittel, die zu klimafreundlicher Mobilität beitragen“, erklären Frank Cremer von 3D-Systems und Dr. Bernhard Müller vom Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung. Beide AM-Experten haben den ersten Kongresstag im Mobilitätsbereich federführend konzipiert und organisiert.

Florian Fischer, Projektleiter für Additive Fertigung bei KTM Technologies. (Bild: KTM)

Florian Fischer, Projektleiter für Additive Fertigung bei KTM Technologies. (Bild: KTM)

Hochkarätiges Fachprogramm mit Neuheiten aus AM-Anwendung und AM-Forschung

Weitere Einblicke in aktuelle additive Entwicklungen bieten zum Rapid.Tech 3D-Fachkongress Keynotes von Autodesk, German Emirati Institute, nFrontier, Procter & Gamble und Toolcraft. Vertiefung erfahren die Themen an allen drei Kongresstagen in den verschiedenen Fachforen. Neben Automotive & Mobilität sind das AM in Bauwesen & Architektur; Design; Luftfahrt; Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik; Software & Prozesse; Werkzeug-, Modell- und Formenbau sowie Neues aus AM. Stand und Perspektiven in AM-Forschung und AM-Bildung werden in den Foren 3D-Druck & Bildung sowie AM-Wissenschaft präsentiert. In diesem Programmstrang stellt unter anderem die Fraunhofer-Gesellschaft aktuelle Ergebnisse sowie Vorhaben aus dem Kompetenzfeld Additive Fertigung vor.

Detailinformationen zu den Keynote-Vorträgen sowie den Inhalten der einzelnen Fachforen sind in der Programmübersicht des Rapid.Tech 3D-Fachkongresses unter folgendem Link zu finden www.rapidtech-3d.de/besucher/kongressprogramm

Namhafte Aussteller haben bereits gebucht

Einblick in neueste AM-Entwicklungen und -Anwendungen bietet ebenso die Rapid.Tech 3D-Ausstellung. Unternehmen und Forschungseinrichtungen wie alphacam, Farsoon Europe, FIT, Stratasys oder Trumpf haben ihren Stand in Erfurt bereits gebucht. Aktuell können noch Flächen geordert werden. Detaillierte Informationen dazu gibt es unter folgendem Link www.rapidtech-3d.de/aussteller/anmeldung-preise

Tickets bequem online erwerben

Bereits geöffnet hat der Ticketshop der Rapid.Tech 3D. Die Karten für einen Ein-, Zwei- oder Drei-Tages-Besuch können bequem online gebucht werden unter www.rapidtech-3d.de/ticket

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