Additive Fertigung wird zum Jobmotor

Joblift untersucht die Chancen der additiven Fertigung für den Arbeitsmarkt: Während die additive Fertigung bis vor wenigen Jahren noch zum großen Teil Nischenthema war, ermöglichte die Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten einen universellen Einsatz der Technologie und bescherte der Branche seit 2016 jährlich um durchschnittlich 21 % wachsende Umsätze. Daher untersucht die Jobplattform Joblift nun die Entwicklung des Stellenmarktes in der Additiven Fertigung und verzeichnet eine immense Nachfrage.

Ausgesprochen starkes Stellenwachstum in der additiven Fertigung: wurden 2016 noch 2.178 Jobs ausgeschrieben, waren es im vergangenen Jahr bereits 4.099 – das entspricht einer Zunahme von 88 %.

Ausgesprochen starkes Stellenwachstum in der additiven Fertigung: wurden 2016 noch 2.178 Jobs ausgeschrieben, waren es im vergangenen Jahr bereits 4.099 – das entspricht einer Zunahme von 88 %.

Über Joblift

Joblift ist eine Jobplattform für intuitive und mühelose Stellensuche. Die Anwendung neuester Machine Learning- und Big Data-Technologien sorgt für eine konsequente Verbesserung des Suchalgorithmus. So gelingt es, möglichst passende Bewerber und Arbeitgeber zusammen zu bringen. In den Märkten USA, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Holland arbeitet Joblift bereits mit über 4.000 Partnern zusammen und bündelt auf einer Plattform somit rund 10 Millionen Ausschreibungen.

In den letzten zwei Jahren wurden über 6.000 Stellen geschaffen und 2017 betrug das Wachstum bemerkenswerte 88 % im Vergleich zum Vorjahr. Von diesem Aufschwung profitierten vor allem Kleinunternehmen und inserierten 2017 mehr als doppelt so häufig wie noch im Vorjahr. Momentan findet die additive Fertigung am häufigsten Anwendung im Maschinen- und Anlagenbau, doch in Zukunft könnten sich Medizintechnik, Automobilbranche und Luft- und Raumfahrttechnik zu entscheidenden Einsatzgebieten entwickeln: Die Stellenanzeigen haben sich in diesen Branchen 2017 mehr als verdreifacht.

Mehr als doppelt so schnell

In den letzten 24 Monaten ließ sich ein ausgesprochen starkes Stellenwachstum in der additiven Fertigung beobachten. Wurden 2016 noch 2.178 Jobs ausgeschrieben, waren es im vergangenen Jahr bereits 4.099 – das entspricht einer Zunahme von 88 %. Eine immer schneller werdende Drucktechnologie und die steigende Zahl verwendbarer Materialen dürften die Hauptgründe dafür darstellen, dass die Branche sich rasant weiterentwickelt. Seit Januar 2018 sind bereits 3.992 Stellen geschaltet worden und das durchschnittliche monatliche Wachstum bis heute beträgt nach wie vor 7 %, also mehr als doppelt so viel wie das allgemeine Wachstum pro Monat des deutschen Stellenmarktes von 3 %. Daraus folgt, schon wie im gesamten Vorjahr, eine ausgesprochen positive Progonse für den Jobmakt der additiven Fertigung für das gesamte Jahr 2018.

Nicht nur in Großstädten

Jede siebte Stelle entsteht in München, aber drei der zehn meistausschreibenden Städte haben weniger als 8.000 Einwohner. Doch woher kommen die Innovationen in der Additiven Fertigung? Wirft man einen Blick auf die Verteilung der Stellenanzeigen auf verschiedene Unternehmensgrößen, entsteht rund die Hälfte der Jobs in Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Dagegen stammen 22 % der Ausschreibungen von Kleinunternehmen mit unter 50 Mitarbeitern, im Jahr 2017 nahm die Zahl dieser Vakanzen jedoch um 120 % zu. In den Großunternehmen lag das Wachstum im vergangenen Jahr bei 73 %. Vermutlich geht eine technische Weiterentwicklung auch mit einer spürbaren Preissenkung aller benötigten Komponenten einher und ermöglicht so kleinen und finanzschwächeren Unternehmen ebenfalls die Arbeit an und mit 3D-Druckern. Die Wahl der Standorte der inserierenden Unternehmen spricht für eine Dezentralisierung der Branche: München, Hamburg und Berlin führen zwar auf den Plätzen eins bis drei die zehn meistausschreibenden Städte an und München bündelt dabei ganze 15 % aller Stellen. Drei der zehn wichtigsten Standorte befinden sich jedoch in Städten mit unter 8.000 Einwohnern, die vier übrigen liegen zwischen 25.000 und 600.000 Einwohnern. Die beiden Unternehmen mit den meisten Stellenausschreibungen im 3D-Druck Bereich 2017, die EOS GmbH und die DMG Mori AG, sitzen beispielsweise in Krailling und Bielefeld.

Maschinenbaubranche ganz vorne

Die Maschinenbaubranche sucht die meisten AF-Experten. Der Luft- und Raumfahrt Sektor verdreieinhalbfachte sogar seine Ausschreibungen in 2017. Gerade durch neuartige Möglichkeiten zur additiven Verarbeitung industriell relevanter oder biokompatibler Materialien wie Stahl oder Titan eroberten 3D-Druckverfahren in den letzten 24 Monaten diverse Branchen. Mit 2.209 Inseraten wurden im Maschinen- und Anlagenbau die meisten Stellen geschaffen, aber auch die Automobilbranche (1.403 Stellen), die Zahn- und Medizintechnik (1.342 Stellen) und Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt (1.293 Stellen) schrieben vermehrt Jobs aus. Während das Stellenangebot sich im Maschinen- und Anlagenbau 2017 verdoppelte, inserierten die Medizintechnik- und Automobilbranche mehr als dreimal so häufig wie noch im Vorjahr. Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtindustrie schrieben im vergangenen Jahr sogar 251 % mehr Stellen in der Additiven Fertigung aus. Besonders gefragt waren neben Konstrukteuren und Maschinenbauern, die in 1.136 Inseraten gesucht wurden, vor allem Programmierer in 710 der Vakanzen. Außerdem richteten sich 581 der Gesuche an Sales und Business Development Experten und 458 Stellen entstanden in der Forschung und Entwicklung.

Filtern

Suchbegriff

Unterkategorie

Firmen

Inhaltstyp

Firmentyp

Land