AVATAR: In-Vision kündigt die weltweit erste native 4K Light Engine an

Der österreichische Optikspezialist In-Vision Technologies AG kündigt den nächsten großen Schritt in der DLP-Projektion an: die erste native 4K Light Engine für industrielle Anwendungen, genannt AVATAR.

Das AVATAR-Hochleistungssystem bringt UV-Lichtprojektion auf ein neues Niveau für fortschrittliche 3D-Druck- und Lithografie-Anwendungen - Frontansicht. (Bild: Nejc Kilar for In-Vision)

Das AVATAR-Hochleistungssystem bringt UV-Lichtprojektion auf ein neues Niveau für fortschrittliche 3D-Druck- und Lithografie-Anwendungen - Frontansicht. (Bild: Nejc Kilar for In-Vision)

Bislang wurde 4K in der DLP-Projektion üblicherweise durch die Verschiebung von WGXGA-Chip-Pixeln erreicht, um die Bildauflösung zu verbessern. Diese Methode erhöhte zwar die Auflösung, die Bildgröße blieb jedoch unverändert. Der neue Chipsatz von Texas Instruments, der Mitte 2022 auf den Markt kommt, bringt eine radikale Verbesserung: Er bietet eine „native“ Auflösung von 4.096 x 2.176. Als Texas Instruments Design House Partner entwickelt In-Vision den ersten industriellen UV-Lichtprojektor, der auf diesem Chipsatz basiert. AVATAR ermöglicht es Anwendern des 3D-Drucks und der Lithografie, mit hoher Auflösung eine größere Fläche als bisher zu belichten und bewegte Aufnahmen mit hoher optischer Leistung zu machen.

Das AVATAR-Hochleistungssystem bringt UV-Lichtprojektion auf ein neues Niveau für fortschrittliche 3D-Druck- und Lithografie-Anwendungen - Rückansicht. (Bild: Nejc Kilar for In-Vision)

Das AVATAR-Hochleistungssystem bringt UV-Lichtprojektion auf ein neues Niveau für fortschrittliche 3D-Druck- und Lithografie-Anwendungen - Rückansicht. (Bild: Nejc Kilar for In-Vision)

Hauptmerkmale des Flaggschiffsystems


Offenes System: Der integrierte Xilinx Zynq UltraScale ermöglicht es den Nutzern, ihre Anwendungen anzupassen oder vorbereitete Software zu verwenden.
Austauschbarkeit im Feld: Das LED-Modul kann vom Kunden einfach ausgetauscht werden und erfordert keine weitere Kalibrierung oder Einrichtung.
Scrolling-Verfügbarkeit: AVATAR ist für die bewegte Belichtung konzipiert. Er verfügt über ein optisches PCIe-Interface, Optical Trigger IN/OUT und einen 1 Gigabyte Ethernet-Anschluss, um hohe Scroll-Geschwindigkeiten zu gewährleisten.
Wassergekühltes System: Beleuchtungs- und DMD-Einheiten sind mit separaten Anschlüssen für die Wasserkühlung ausgestattet, um eine optische Spitzenleistung des Systems zu erreichen.
Stapelbarkeit: Die geringe Breite des Systems ermöglicht die Aneinanderreihung von Projektoren bis hin zu sehr kleinen Pixelgrößen.
Integrierte Benutzerschnittstelle: Ein OLED-Display informiert den Benutzer über den Betriebsstatus und die wichtigsten Parameter.
Ausgelegt auf Höchstleistung: Um die großen Datenmengen, die ein 4K-Bild enthält, vor allem im Scrolling-Modus zu bewältigen, ist das Gerät mit einer optischen PCIe-Schnittstelle ausgestattet.

CEO Florian Zangerl and CTO Christof Hieger sind stolz auf die neue Entwicklung. (Bild: Thomas Topf for In-Vision)

CEO Florian Zangerl and CTO Christof Hieger sind stolz auf die neue Entwicklung. (Bild: Thomas Topf for In-Vision)

Grenzen neu definiert

„AVATAR ist eine spannende Entwicklung“, so Christof Hieger, CTO von In-Vision, „das neue Projektionssystem definiert die Grenzen der DLP-Technologie in Additiver Fertigung und Lithografie neu.“ CEO Florian Zangerl zum Marktstart: „Erste Vorserienmodelle der Light Engine der nächsten Generation werden im vierten Quartal 2022 für Lead-Kunden verfügbar sein. Mit der Serienproduktion von AVATAR rechnen wir für 2023.“ Das Lead-Customer-Programm von In-Vision läuft demnächst aus, kleinere Anpassungen können aber noch berücksichtigt werden.

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