Von der Idee bis zum fertigen Produkt

Die Coffee GmbH kann bereits auf eine lange Unternehmensgeschichte zurückblicken. 1996 wurde Daniel Held auf die CAD-Software von SolidWorks aufmerksam und entschied sich, die Weichen für den Verkauf der Lizenzen in Deutschland zu stellen. Damit gilt die Coffee GmbH als SolidWorks-Händler der ersten Stunde.

Die beiden Geschäftsführer der Coffee GmbH: Daniel Held (li.) und Holger Arenz (re.)

Die beiden Geschäftsführer der Coffee GmbH: Daniel Held (li.) und Holger Arenz (re.)

Seit der Firmengründung hat sich der Markt stetig verändert. In den 1990er Jahren galt es noch, die Unternehmen von den Vorteilen von 3D-CAD-Software zu überzeugen – heute ist diese Standard. Mit den Kunden und deren Anforderungen haben sich auch die Ansprüche von Coffee verändert: Man wollte den Anwendern nicht mehr nur CAD-Software bieten sondern eine leistungsstarke Lösung für die gesamte Prozesskette: von der Konzeption über Entwicklung, Simulation, Daten- und Dokumentenmanagement bis hin zur Fertigung. Aus diesem Grund hat sich die Coffee vergrößert und den SolidWorks-Händler work@solution im Süden Deutschlands übernommen.

Außerdem wurden neue Fachkräfte und Spezialisten eingestellt, um die Lösungspalette und das Service-Angebot zu erweitern. 2013 wurde die Coffee Vertriebspartner von SolidCAM und gab damit den Kunden nicht nur eine Lösung für die Konstruktion sondern auch für die Fertigung an die Hand.

Im Zuge der Angebotserweiterung wurde auch den Kunden eine Stimme gegeben. In einer Umfrage hat man ermittelt, an welchen Produkten und Lösungen besonderes Interesse besteht. Bei der Auswertung hat sich ganz klar der Wunsch nach 3D-Druckern herauskristallisiert.

Es ist mittlerweile deutlich, dass der 3D-Druck aufgrund eines hohen Einsparpotenzials und völlig neuen Konstruktionsmöglichkeiten die industrielle Fertigung nachhaltig verändern wird. Daher ist man dem Wunsch gerne nachgekommen und hat sich mit 3D Systems einen Pionier der additiven Fertigungsverfahren ins Boot geholt.

Der ProJet® 4500 von 3D Systems verbindet die Ausdruckstärke von leuchtenden Farben mit der Langlebigkeit von Kunststoff.

Der ProJet® 4500 von 3D Systems verbindet die Ausdruckstärke von leuchtenden Farben mit der Langlebigkeit von Kunststoff.

Der Mark One von MarkForged druckt Verbundwerkstoffe aus Endlosfasern und erreicht damit ein besseres Festigkeits-Gewichts-Verhältnis als 6061-T6 Aluminium.

Der Mark One von MarkForged druckt Verbundwerkstoffe aus Endlosfasern und erreicht damit ein besseres Festigkeits-Gewichts-Verhältnis als 6061-T6 Aluminium.

Ganzheitliche Lösung für Fertigung und Entwicklung

Als autorisierter Reseller hat die Coffee eine neue Geschäftseinheit aufgebaut und vertreibt das gesamte Portfolio von 3D Systems. Dazu gehören Maschinen (3D-Drucker, 3D-Scanner), die entsprechende Software sowie nötige Betriebsmittel (3D-Druckmaterial) und die entsprechenden Dienstleistungen im Serviceumfeld. Ziel der Kooperation ist es, SolidWorks-Bestandskunden und -Interessenten mit einem ganzheitlichen Ansatz anzusprechen. Die All-in-One-Lösung im Product Lifecycle Management deckt den gesamten Produktentstehungsprozess ab: von der Entwicklung und Konstruktion mit SolidWorks, über die schnelle und kostengünstige Prototypenerstellung als auch die Fertigung von Kleinserien mit 3D-Druckern von 3D Systems bis hin zur Produktion und Fertigung mit SolidCAM. Daniel Held betont: „Das optimale Zusammenspiel der Software- und Hardware-Lösungen schafft ideale Voraussetzungen für die schnelle Markteinführung von innovativen Produkten.“

Dieser Ansatz wird konsequent weiter verfolgt, was sich auch in der 2015 geschlossenen Partnerschaft mit MarkForged widerspiegelt. Das amerikanische Unternehmen produziert den weltweit einzigen Kohlefaser-3D-Drucker, der Verbundwerkstoffe drucken kann und damit eine enorme Teilefestigkeit erreicht. Holger Arenz, ebenfalls Geschäftsführer der Coffee GmbH, unterstreicht: „Wir werden auch in Zukunft im Sinne unserer Kunden auf neue, innovative Produkte und Lösungen setzen. Gerade der Bereich der 3D-Druck-Technologien zeigt, dass sich der Markt und die Arbeitsweise stetig verändern. Diese Veränderungen wollen wir auch künftig gerne mittragen.“

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