Amexci vertraut beim Entpulvern erneut auf Solukon-Technologie

Solukon baut die langjährige Zusammenarbeit mit dem schwedischen industriellen Additive-Manufacturing-Dienstleister Amexci weiter aus. Amexci integriert eine SFM-AT350 für mittelgroße Bauteile sowie eine SFM-AT1000-S für großformatige LPBF-Komponenten in seine Produktionsumgebung. Die neuen Anlagen ergänzen ein bestehendes Solukon-System, das seit 2018 zuverlässig im Einsatz ist.

Aluminiumteile (AlSi10Mg), gedruckt auf einer NXG XII 600, entpulvert in der SFM-AT1000-S von Solukon.

Aluminiumteile (AlSi10Mg), gedruckt auf einer NXG XII 600, entpulvert in der SFM-AT1000-S von Solukon.

Vergleich: Anforderungen an das industrielle Entpulvern

Diehe Dokument

Im Mai 2025 hat Amexci ein neues Additive-Manufacturing-Zentrum in Örebro, Schweden, in Betrieb genommen. Das Center ist auf hohe Effizienz, einen hohen Automatisierungsgrad sowie kurze Durchlaufzeiten ausgelegt und begleitet Kunden von der Bauteilentwicklung bis zur Serienfertigung. Die Solukon-Systeme SFM-AT350 und SFM-AT1000-S sind integraler Bestandteil dieses Konzepts und übernehmen die automatisierte Pulverentfernung für anspruchsvolle Metallbauteile.

Prozesssichere Entpulverung in Multi-Printer- und Multi-Material-Umgebungen

Amexci nutzt mehrere LPBF-Systeme unterschiedlicher Hersteller und setzt im Postprocessing auf eine herstellerunabhängige, standardisierte Entpulverung. Die Solukon-Anlagen ermöglichen eine konsistente Pulverentfernung von Bauteilen aus verschiedenen Drucksystemen.

Zur weiteren Erhöhung der Prozesssicherheit verfolgt Amexci eine konsequente Materialtrennung je Entpulverungsanlage: Die SFM-AT300 wird für Bauteile aus Edelstahl (316L) eingesetzt, die SFM-AT350 für Anwendungen aus Titan (Ti6Al4V) und die SFM-AT1000-S für Aluminiumlegierungen (AlSi10Mg) aus großformatigen SLM-Systemen.

Jeder LPBF-Baujob durchläuft damit einen definierten, reproduzierbaren Entpulverungsprozess, der bei Bedarf durch nachgelagerte Reinigungsverfahren ergänzt wird.

Passgenaue Entpulverung

Auf die Frage nach der Bedeutung von Solukon für ihre AM-Prozesse antwortet Andreas Petersen, Head of Production bei Amexci: „Das Solukon-System ist von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil unseres AM-Workflows gewesen. Wir haben uns für Solukon entschieden, weil es für uns wichtig war, so früh wie möglich im Prozess mit pulverfreien Teilen zu arbeiten. Es ist für uns ein zentrales Tool, um pulverfreie Teile zu erhalten, die sowohl für unsere Bediener als auch für unsere Kunden sicherer zu handhaben sind. Solukon-Systeme sind einfach zu bedienen und dennoch effizient. Die Zusammenarbeit mit Solukon läuft nun seit sieben Jahren gut, und das Team steht uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.“

Ausblick: Digitale Simulation der Entpulverung für noch mehr Effizienz

Amexci evaluiert aktuell den Einsatz der Solukon Softwarelösung SPR-Pathfinder®. Durch die simulationsbasierte Berechnung bauteilspezifischer Bewegungsabläufe soll die Vorhersagbarkeit der Entpulverung weiter verbessert werden. Insbesondere bei sehr feinen innenliegenden Kanälen unter einem Millimeter Durchmesser bietet die digitale Simulation und Vorausberechnung des Entpulverns zusätzliche Potenziale.

Mit dem Ausbau seiner Entpulverungskapazitäten mit Solukon-Anlagen unterstreicht Amexci sein Vertrauen in die marktführende Technologie von Solukon und setzt damit auf automatisierte und prozesssichere Entpulverung als Grundlage für skalierbare industrielle AM-Produktionsprozesse.

Produkt im Bericht

<b>Solukon SFM-AT1000-S: </b>Die SFM-AT1000-S ist ein automatisches Entpulverungssystem für große und schwere Metallbauteile mit einer Höhe von bis zu 1.000 mm und einem Maximalgewicht von 800 kg.

Solukon SFM-AT1000-S

Die SFM-AT1000-S ist ein automatisches Entpulverungssystem für große und schwere Metallbauteile mit einer Höhe von bis zu 1.000 mm und einem Maximalgewicht von 800 kg.

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