Virtuelles AM-Training von toolcraft als Schlüssel zur Fachkräftequalifizierung

Die Additive Fertigung ist eine Schlüsseltechnologie für Industrie 4.0 – schnell wachsend, technisch anspruchsvoll und branchenübergreifend relevant. Mit dem zunehmenden Einsatz digitaler Technologien in Produktion und Ausbildung wächst auch die Nachfrage nach modernen Lernmethoden, die flexibel, skalierbar und praxisnah sind. Virtuelles Lernen, oft ergänzt durch Virtual Reality (VR) und digitale Lehrumgebungen, nimmt dabei eine zentrale Rolle ein.

Virtuelle Lernwelten bieten den Rahmen, Wissen effizient zu vermitteln – unabhängig von Ort und konkreter Anlage.

Virtuelle Lernwelten bieten den Rahmen, Wissen effizient zu vermitteln – unabhängig von Ort und konkreter Anlage.

Uwe Schulmeister
Bereichsleiter Additive Fertigung, toolcraft AG

„Unser Anspruch ist, Lernende nicht nur zu informieren, sondern praxisnah vorzubereiten. Dazu gehört theoretische Strukturen mit realen AM-Prozessen zu verknüpfen.“

Traditionelle Präsenzformate stoßen in der technischen Weiterbildung an Grenzen: hohe Reise- und Zeitkosten, begrenzte Maschinenzugänge und der Bedarf an standardisierten, aber auch spezialisierten Lerninhalten. Virtuelle Lernformate lösen diese Herausforderungen durch Digitalisierung der Lernprozesse. Studien und Projekte zeigen, dass VR-unterstützte Trainings sowohl die Lernkurve verkürzen als auch Fehlerquoten reduzieren können, weil Lernende in simulierten Umgebungen reale Abläufe üben können ohne Maschinenstillstand oder Risiken im Produktionsumfeld. An Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird das Potenzial bereits aktiv genutzt: So setzen Lehrstühle VR-Lernmodule ein, um Bedienprozesse komplexer AM-Maschinen im digitalen Raum zu vermitteln und die Vorbereitung auf reale Anwendungen zu erleichtern.

Studierende an der TH Rosenheim erleben bereits heute den gesamten AM-Prozess interaktiv.

Studierende an der TH Rosenheim erleben bereits heute den gesamten AM-Prozess interaktiv.

VIA Academy: Brücke zwischen Technik und Bildung

Vor diesem Hintergrund positioniert sich die VIA Academy von AMbitious als digitaler Lernrahmen speziell für die Additive Fertigung. Die Plattform richtet sich an Universitäten, technische Ausbildungszentren und Lehrwerkstätten von OEMs und vermittelt grundlegende wie vertiefende AM-Kompetenzen. Die Lerninhalte sind bewusst so angelegt, dass sie branchenübergreifend einsetzbar sind und gleichzeitig modular erweitert werden können, etwa für spezialisierte Anforderungen in Medizin, Halbleiterfertigung oder Luftfahrt.

„In der Additiven Fertigung entscheidet Wissen über Anwendungs- und Produktionsqualität. Virtuelle Lernwelten bieten den Rahmen, dieses Wissen effizient zu vermitteln – unabhängig von Ort und konkreter Anlage“, sagt Uwe Schulmeister, Bereichsleiter Additive Fertigung bei der toolcraft AG und verantwortlich für den Geschäftsbereich AMbitious. „Studierende an der TH Rosenheim zum Beispiel erleben bereits heute den gesamten AM-Prozess – vom Rüsten bis zur Nachbearbeitung – interaktiv durch VR-gestützte Trainings, was Theorie und Anwendung eng miteinander verknüpft.“

Erfahrungswissen als Fundament

Ein zentraler Vorteil der VIA Academy liegt in ihrer Industrieverankerung: Die Inhalte basieren auf der langjährigen Praxiserfahrung der toolcraft AG. Dieses Wissen fließt direkt in die digitalen Lernmodule ein und verbindet technisches Know-how mit realen Produktionsanforderungen. „Unser Anspruch ist, Lernende nicht nur zu informieren, sondern praxisnah vorzubereiten. Dazu gehört, theoretische Strukturen mit realen AM-Prozessen zu verknüpfen“, so Schulmeister. Virtuelle AM-Trainings sind mehr als ein technisches Update klassischer Schulformate: Sie stehen für eine Lernkultur, die sich an den Anforderungen einer digitalisierten Industrie orientiert. Sie ermöglichen eine breit zugängliche, modulare und anpassbare Qualifikation, die unterschiedliche Branchen und Anwendungsfelder adressiert und dabei Bildung und Praxis sinnvoll verknüpft.

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