IMR legt den Fokus auf Pulverwerkstoffe der Nichteisenmetalle und deren Legierungen
Mit patentierten Produktionsverfahren wird bei IMR der Fokus auf Pulverwerkstoffe der Nichteisenmetalle, vor allem auf Produkte von Aluminium, Zink, Zinn und deren Legierungen gelegt. Aluminiumwerkstoffe sind das Kernstück der Produktpalette für die Additive Fertigung. Sie werden seit ca. zehn Jahren im Produktionswerk in Feistritz im Rosental gefertigt und weltweit geliefert. Dabei wird großer Wert auf die Einhaltung kundenspezifischer Anforderungen im Einklang mit anwendbaren Normen und Standards gelegt.
Regelmäßige Probennahme aus der Schmelze, hier Aluminium, sorgt für gleichbleibende Ergebnisse in der Produktion.
IMR fokussiert seine Aktivitäten im Bereich Additive Fertigung auf Aluminiumwerkstoffe, vorrangig für Anwendungen im Laserpulverbettverfahren, der Laserauftragschweißtechnik (Direct Energy Deposition – DED) und Sonderverfahren.
Aluminiumwerkstoffe sind für Leichtbauanwendungen in Mobilitätstechnologien, Funktionsbauteile im Bereich von Wärmeableitung („heat sinks“) sowie allgemeinen Maschinenbau-Anwendungen im Einsatz.
Die Vielfalt der Werkstoffe nimmt laufend zu und damit auch die Herausforderung für Normungsprozesse, Spezifikationsdefinitionen und Fertigungsabläufe, um ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau halten und weiter entwickeln zu können.
Im Labor werden die Proben analysiert und auf Reinheit und Legierungsbestandteile geprüft.
Qualitätsansprüche erfassen und erfüllen
Hohes Qualitätsniveau bedeutet neben der Mindestanforderung einer ISO9001-Zertifzierung als Unternehmen vor allem auch eine stabile Reproduzierbarkeit der Eigenschaften über längere Zyklen der Produktion bei steigenden Volumina.
Die chemischen und physikalischen Pulvereigenschaften werden anhand einer Vielzahl analytischer Verfahren, die meist Normen unterliegen, in betriebseigenen oder akkreditierten Laboren gemessen, evaluiert und letztlich in Analysenzertifikaten den Anwendern zur Verfügung gestellt.
Jetzt ergibt sich die Pulverqualität aber nicht durch Analytik mit hochwertigen Messgeräten, die normgerecht verwendet werden, sondern durch die kontinuierliche und wiederkehrende Anwendung von Fertigungsprozessen und -abläufen auf Anlagen, die den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen für einen industriellen Produktionsablauf gerecht sein müssen. Die Skalierung von einem Kleinmengen-Produktionsumfeld in ein großvolumiges Industrieverfahren verlangt nach einem konsequenten Umsetzen der Abläufe durch ein laufend geschultes Personal an Anlagen, die teils spezifisch auf die Anforderungen der Produkte angepasst werden müssen. Diese Abläufe dürfen dann aber auch nicht mehr verändert werden, da sie Teil eines qualifizierten Fertigungsablaufes sind. Die teils stark regulierten Anwendermärkte der Mobilitätsindustrien (Automobil, Luftfahrt, Raumfahrt, Sport) fordern für ihre Produkte und Leistungen nach entsprechend strukturierten, auditierten und freigegebenen Abläufen.
In der Produktion in Feistritz (A) entstehen Metallpulver höchster Güte in definierten Legierungen und Siebungen.
Industrielle Prozesse etablieren und qualifizieren
Gemeinsam mit der eingangs erwähnten hochwertigen Analytik, die einen Teil dieser freigegebenen Abläufe darstellt, wird aus einer einst als „trial and error“-Versuchsanordnung aufgestellten Prozessidee ein industrietauglicher, zertifizierter Ablauf, der ein wichtiger Baustein für den Auf- und Ausbau einer effektiven, innovativen und zukunftsfesten Produktion von additiv gefertigten Metallbauteilen ist.
Auf der gesicherten Basis dieser qualifizierten Abläufe hat IMR auch den Aspekt der Nachhaltigkeit als weiteres Arbeitsfeld aufgenommen, dessen Ziel eine laufende Optimierung des CO₂-Fußabdruckes der produzierten Aluminiumlegierungspulver im Kontext einer generellen Umweltmanagement-Thematik im Unternehmen ist.
Langfristige Partnerschaften stabilisieren den Geschäftserfolg
Mit mittlerweile beinahe 40 Jahren aktiver Mitwirkung in der Rohstoffindustrie, hier vornehmlich der Nichteisenmetallindustrie, kann man bei IMR auf langfristig etablierte Geschäftspartnerschaften setzen, die bei der Bereitstellung spezifischer Rohstoffe einen hohen Stellenwert haben. Damit gelingt auch der Spagat von den traditionellen Verarbeitungstechnologien, in denen IMR bisher vorrangig aktiv war und ist, hin zur Additiven Fertigung.
Aus der Kombination von Tradition und Innovation entsprungen, hat sich das Geschäftsfeld für Metallpulver für die Additive Fertigung harmonisch in die Struktur der IMR eingefügt.
IMR auf der Formnext: Halle 12.0, Stand B71




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