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WAAMathon #3: Skalierung, Qualifizierung und industrielle Anwendungen im Fokus
Wer die industrielle Zukunft des Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) aktiv mitgestalten möchte, sollte sich den 11. Juni 2026 vormerken. Mit dem WAAMathon #3 lädt die Berlin.Industrial.Group. ins Estrel Convention Center nach Berlin ein. Die ausschließlich auf WAAM fokussierte Fachveranstaltung bringt Anwender, Forschende, Entwickler und Entscheider zusammen, um aktuelle Entwicklungen, industrielle Anwendungen und zukünftige Herausforderungen der Drahtlichtbogenfertigung zu diskutieren. Interessierte können sich bereits jetzt für die Veranstaltung anmelden.
Die begleitende Fachausstellung gibt Raum für persönlichen Austausch und Netzwerken. (Bild: Patrick vom Berg)
WAAMathon #3
11. Juni 2026
Berlin (D)
www.waamathon.de
WAAM hat sich in den vergangenen Jahren zu einer ernstzunehmenden Fertigungslösung für großformatige Metallbauteile entwickelt. Insbesondere dort, wo hohe Materialauftragsraten, große Bauteilabmessungen oder Reparaturanwendungen gefragt sind, gewinnt das Verfahren zunehmend an Bedeutung. Genau hier setzt der WAAMathon an. Die Veranstaltung gilt als einzige Konferenz, die sich ausschließlich mit den industriellen Potenzialen und Herausforderungen des Wire Arc Additive Manufacturing beschäftigt.
Fachlicher Austausch und geballte Fachkompetenz zum Thema WAAM ist Kernthema des WAAMathon #3. (Bild: Patrick vom Berg)
Praxis und Forschung auf einer Plattform
Das eintägige Programm vereint Fachvorträge aus Industrie und Forschung mit interaktiven Workshops, Paneldiskussionen und Networking-Formaten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle industrielle Anwendungen, Strategien zur Skalierung von WAAM-Prozessen sowie Fragen rund um Qualifizierung, Qualitätssicherung und Standardisierung. Ergänzt wird das Programm durch eine begleitende Ausstellung mit realen WAAM-Bauteilen und technischen Lösungen.
Zu den bestätigten Referenten zählen unter anderem Carl Hauser von ASTM UK International/Wohlers Associates, Cléa Plouze von SNCF Voyageurs, Sebastian Recke von Gefertec, René Liers von Siemens Energy, Prof. Dr. Jonas Hensel von der TU Chemnitz sowie Prof. Dr. Elyas Ghafoori von der Leibniz Universität Hannover. Die Vorträge decken ein breites Spektrum ab und reichen von KI-gestützter Prozessentwicklung und automatisierter Bahnplanung über Material- und Qualitätsfragen bis hin zu konkreten industriellen Anwendungsfällen.
Skalierung als zentrales Thema
Ein Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung liegt auf der Frage, wie sich WAAM-Anwendungen zuverlässig in industrielle Produktionsumgebungen überführen lassen. Dazu gehört nicht nur die technologische Weiterentwicklung der Prozesse, sondern auch die Etablierung geeigneter Normen, Zertifizierungen und Qualifizierungsstrategien. Diesem Themenfeld widmet sich unter anderem eine hochkarätig besetzte Paneldiskussion unter dem Titel „Standardization and Certification: What else is needed for scaling up?“. Vertreter aus Industrie, Forschung und Standardisierung diskutieren dabei die nächsten notwendigen Schritte für eine breitere industrielle Nutzung der Technologie.
Neben den Fachvorträgen bietet der WAAMathon bewusst Raum für den persönlichen Austausch. Gespräche sollen nicht nur in den Sessions, sondern auch während der Ausstellung, in den Pausen und beim gemeinsamen Abendevent fortgesetzt werden. Gerade dieser intensive Wissenstransfer zwischen Anwender, Forschenden und Technologieanbietern hat die Veranstaltung in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt der internationalen WAAM-Community gemacht.
Der WAAMathon #3 findet am 11. Juni 2026 im Estrel Convention Center in Berlin statt. Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung stehen unter www.waamathon.de zur Verfügung.



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