veranstaltung

Exzellenzpreis der rapid.tech 3D: Drei Finalisten stehen fest

Die Entscheidung im Rennen um den Exzellenzpreis der rapid.tech 3D 2026 rückt näher: Drei herausragende Industrieprojekte haben es ins Finale geschafft. Siemens Energy, Siemens Mobility und Bausch+Ströbel präsentieren ihre Innovationen im Bereich der Additiven Fertigung auf der rapid.tech 3D in Erfurt und stellen sich beim Live-Pitch am 6. Mai 2026 der Jury und dem Publikum.

Additiv gefertigte Zuführbahn für Pilzstopfen zum Verschluss pharmazeutischer Objekte. (Bild: Bausch+Ströbel SE + Co. KG)

Additiv gefertigte Zuführbahn für Pilzstopfen zum Verschluss pharmazeutischer Objekte. (Bild: Bausch+Ströbel SE + Co. KG)

„Ideen sind der Anfang von Innovation – ich will auch die nächste Stufe prämieren: den Beweis, dass sie stabil, reproduzierbar und wirtschaftlich umgesetzt wurden. Der Exzellenzpreis macht diese Macher sichtbar und bringt sie zusammen, damit aus erfolgreicher Praxis neue Benchmarks entstehen“, sagt sich Özlem Weiss, CEO der expertants GmbH sowie Mitinitiatorin des Exzellenzpreises der rapid.tech 3D. „Der Preis trifft damit genau den Bedarf des Marktes.“

Der in diesem Jahr erstmals verliehene Preis hat das Potenzial, zu den wichtigsten Auszeichnungen für industrielle Anwendungen der Additiven Fertigung in Europa zu werden. Die Fachjury würdigt Projekte, die technologische Innovation, wirtschaftliche Relevanz und praktischen Nutzen in besonderer Weise verbinden. Der Auswahlprozess erfolgt in mehreren Stufen: Nach der Einreichungsphase bewertet eine Expertenjury aus Industrie, Wissenschaft und Anwendung die Projekte. Anschließend wurden die vielversprechendsten Kandidaten in ein öffentliches Community-Voting gegeben, bei dem die Fachöffentlichkeit ihre Favoriten wählen konnte. Aus diesem Verfahren gingen schließlich die drei Finalisten hervor, die ihre Innovationen nun im Rahmen der rapid.tech 3D in Erfurt präsentieren.

Computertomografie-Aufnahme der additiv gefertigten Leitschaufel. Die Kühlkanäle sind sehr gut erkennbar. (Bild: Siemens Energy)

Computertomografie-Aufnahme der additiv gefertigten Leitschaufel. Die Kühlkanäle sind sehr gut erkennbar. (Bild: Siemens Energy)

Finalisten zeigen Innovationskraft der Additiven Fertigung

Die drei Finalisten stehen exemplarisch für die wachsende industrielle Bedeutung der Additiven Fertigung und zeigen, wie 3D‑Druck neue technologische Möglichkeiten eröffnet – von Energie‑ und Mobilitätsanwendungen bis hin zu hochregulierten Produktionsumgebungen in der pharmazeutischen Industrie.

Vollständig 3D-gedruckte Frontverkleidung eines Schienenfahrzeugs. (Bild: Siemens Mobility GmbH)

Vollständig 3D-gedruckte Frontverkleidung eines Schienenfahrzeugs. (Bild: Siemens Mobility GmbH)

Bausch+Ströbel: Optimierte Zuführbahn für pharmazeutische Abfüllanlagen

Bausch+Ströbel SE + Co. KG präsentiert eine additiv gefertigte Zuführbahn für Pilzstopfen in pharmazeutischen Abfüllanlagen. Das neu entwickelte Design reduziert eine komplexe Schweißbaugruppe auf ein einziges additiv gefertigtes Bauteil und verbessert gleichzeitig Fertigungszeit, Reinigungsfähigkeit und Handhabung in sterilen Produktionsprozessen.

Siemens Energy: additiv gefertigte Leitschaufeln für emissionsärmere Gasturbinen

Siemens Energy Global GmbH & Co. KG hat mit dem Projekt „Emissionssenkung großer Gasturbinen durch additiv gefertigte Leitschaufeln“ das Finale erreicht. Durch ein innovatives Kühlkonzept und die Additive Fertigung komplexer Leitschaufelgeometrien lassen sich Betriebsparameter moderner Gasturbinen optimieren, Emissionen reduzieren und neue Potenziale für den Einsatz von Wasserstoff im Energiesystem erschließen.

Siemens Mobility: Weltweit erste vollständig 3D‑gedruckte Zugfront

Mit einer vollständig additiv gefertigten Frontverkleidung eines Schienenfahrzeugs ist Siemens Mobility GmbH unter den Finalisten vertreten. Die rund drei Meter große Struktur wird im realen Bahnbetrieb eingesetzt und ist für Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h zugelassen. Gleichzeitig ermöglicht das Konzept neue Strategien für eine digitale Ersatzteilversorgung über globale Drucknetzwerke.

Live‑Pitch und Preisverleihung auf der rapid.tech 3D

Die drei Finalisten präsentieren ihre Projekte beim Live-Pitch während der Abendveranstaltung der rapid.tech 3D am 6. Mai 2026 im Zughafen Kulturbahnhof Erfurt in Halle 6. Schirmherr des Exzellenzpreises ist der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt. Weitere Informationen zum Kongressprogramm der rapid.tech 3D.

Filtern

Suchbegriff

Unterkategorie

Firmen

Inhaltstyp

Firmentyp

Land